Drei Mal so viel Platz

Durch den Schnee stapften die Kinder zu ihrer neuen Turnhalle. Später ist sie trockenen Fußes von der Grundschule aus zu erreichen. Die Arbeiten gehen zügig voran.
Vermischtes
Waldershof
11.01.2017
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Im Rohbau wird noch emsig gearbeitet. Doch schon ab September soll hier Sportunterricht möglich sein. Die Vorfreude bei den Grundschülern ist groß.

Große Augen machten am Dienstagmorgen 110 Kinder der Jobst-vom-Brandt-Schule, als sie gemeinsam mit ihren Lehrern die Baustelle der neuen Turnhalle besichtigten. Klar, dass den Kindern der etwas andere Unterricht großen Spaß bereitete. "Eure neue Halle wird fast drei Mal so groß sein wie die alte Sporthalle", informierte Architekt Peter Hilgarth. Er freute sich, dass die Ausbauarbeiten trotz des Winters fortgesetzt werden.

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2017/2018 dürfen die Kinder und natürlich auch die Vereine die neue Halle benützen. Das Bauwerk entsteht an der Stelle, wo früher das Hauptschulgebäude stand. Auf einer Grundfläche von 33 mal 35 Metern investiert die Stadt rund 2,4 Millionen Euro in das Projekt. Dem Abriss der Hauptschule 2015 folgte im Juni 2016 der erste Spatenstich für den Neubau, der jahrelang heiß umstritten war, was die Ausgestaltung und den Standort anbetrifft.

Der Winter hat in diesen Tagen die Region fest im Griff. Dennoch läuft der Innenausbau der Sporthalle weiter. "Wir arbeiten an der technischen Gebäudeausstattung, sprich Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro", informierte Architekt Peter Hilgarth die Kinder. Die Halle kann später in zwei Teile unterteilt werden, so dass verschiedene Sportarten gleichzeitig möglich sind. Hilgarth stellte sich den Fragen der Kinder, die freilich angesichts der Betriebsamkeit auf der Baustelle nur noch staunten.

Der Architekt führte die Schüler durch die Halle, durch das Foyer, durch die Sanitärräume und zeigte auch, wo einmal die Lehrer ihren Raum haben, von wo aus sie die Kinder im Blick behalten. Die Vorfreude der künftigen Nutzer, ihre moderne Sportstätte bald in vollen Zügen genießen zu dürfen, wurde bei der Besichtigung mehr als deutlich. Zufrieden verließen die Grundschüler den Rohbau.
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