26.04.2016 - 02:10 Uhr
WaldershofOberpfalz

Feuerwehr Lengenfeld feiert das 120-jährige Bestehen „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“

Lengenfeld. Mit einem zweitägigen Fest feierte am Wochenende die Feuerwehr ihren 120. Geburtstag. Einer der Höhepunkte war am Sonntagvormittag ein stattlicher Kirchenzug, angeführt von der Münchenreuther Bauernkapelle, mit Beteiligung zahlreicher Nachbarwehren.

Ein stattlicher Kirchenzug bewegte sich zum 120. Jubiläum der Feuerwehr Lengenfeld durch die Straßen des Dorfes. Bild: kro
von Konrad RosnerProfil

Mit dabei waren auch Landrat Wolfgang Lippert, die Bürgermeister Friederike Sonnemann, Karl Busch und Gisela Kastner mit zahlreichen Stadträten. Zu Beginn des Gottesdienstes ging Pfarrer Bernd Philipp auf den Spruch der Wehren "Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr" ein. "Gott zur Ehr'" sei in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich, in der viele nur das täten, wozu sie Lust hätten. "Gott zur Ehr'" heiße jedoch, die Schöpfung zu erhalten und Menschen, die in Not seien, zu helfen. "Dem Nächsten zur Wehr" treffe auf die Feuerwehren zu, die den Menschen bei Bränden oder auch bei Unfällen helfen.

Bürgermeisterin und Schirmherrin Friederike Sonnemann betonte, dass man sich auf die Feuerwehren verlassen könne, die sich in ihrem ehrenamtlichen Dienst für den Nächsten einsetzten. Die Feuerwehren leisteten einen unschätzbaren und unverzichtbaren Dienst, deshalb unterstütze die Stadt die Wehren.

Gerade Feuerwehrleute zeigten Bürgersinn und Verantwortungsgefühl und riskierten nicht selten ihr eigenes Leben, um anderen zu helfen. Stetige Weiterbildung und ein gut ausgestatteter Fuhrpark gehörten ebenso dazu. Dieses Engagement sei grundlegend für das Gemeinwesen. Doch Feuerwehr sei noch mehr, dazu gehöre auch Kameradschaft, für viele ein altmodisches Wort.

Die Feuerwehren bildeten ein wirkliches Team, dazu gehöre auch die Geselligkeit, wie dieses Jubiläum unterstreiche. Landrat Wolfgang Lippert dankte der Wehr ebenso für ihre stete Einsatzbereitschaft und auch für die Tatsache, aktive Nachwuchsarbeit zu betreiben. Der ehrenamtliche Engagement der Feuerwehren sei herausragend.

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