FGV-Wanderer gar nicht müde

FGV-Vorsitzender Stephan Schremmer (links) ehrte mit Urkunden und Anstecknadeln treue Mitglieder. Bild: lue
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Waldershof
19.03.2018
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Die Waldershofer Ortsgruppe des Fichtelgebirgsvereins wählte im Gasthof "Zum Grünen Baum" ein neues Vorstandsteam. Bild: lue

"Beim Fichtelgebirgsverein kam das gesellschaftliche Leben noch nie zu kurz", betont Hubert Kellner. Der Altbürgermeister leitet mit Horst Rosenstock die Vorstandswahlen. Es gibt einige Neubesetzungen, aber es bleiben auch Posten offen.

Viel Lob gab es auch von dritter Bürgermeisterin Gisela Kastner: "Der FGV ist ein aktiver Verein. Er bietet Programmpunkte für die Jungen, Senioren und alle zwischendrin", lobte sie am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung. Kastner bedankte sich für das Engagement der Mitglieder und die zahlreichen Aktivitäten für die Gemeinde.

Vorsitzender Stephan Schremmer führte die Anwesenden durch die Tagesordnung. "Viele nutzten wieder die Gelegenheit, in Gesellschaft anderer die Schönheiten in näherer und weiterer Umgebung zu erleben", blickte er auf das Jahresprogramm zurück. Im Gasthof "Zum Grünen Baum" erinnerte er an Wanderungen, Vereinsabende mit Bilderquiz und Kaffeekränzchen oder den Ausflug zum Weihnachtsmarkt nach Erfurt. Zudem freute er sich, dass das Birklfest wieder gut besucht war.

73 Wanderungen

Mehr Details gab es von den Fachwarten. Wanderwart Manfred Dostler zog eine positive Bilanz: "Im vergangenen Jahr wurden 73 Wanderungen mit 873 Teilnehmern durchgeführt." Die Spitzenreiter waren wieder die Mittwochswanderer, die an 52 Tagen mit 428 Teilnehmern stolze 626 Kilometer (einfache Strecke) zurücklegten. Weitere Ausflüge gingen nach Falkenberg, in die Teufelsküche am Rothenbürger Weiher bei Tirschenreuth, in die Fränkische Schweiz oder zu den Traufgängen bei Albstadt. "Es ist immer eine Sauarbeit, bis so eine Wanderung steht. Das geht nicht nebenbei", bedankte sich Dostler besonders bei den Wanderführern, die viel Zeit und Aufwand bei der Organisation betreiben.

Spaß bei Schlittenfahrt

Auch für den Nachwuchs war wieder einiges geboten. "Beim Schlittenfahren hatten wir einen Heidenspaß", meinte Ingrid Kastl, die sich um die Familien- und Jugendarbeit kümmert. Zudem gab es unter anderem einen Erste-Hilfe-Kurs für Erwachsene und Kinder, einen Ausflug ins Felsenkellerlabyrinth nach Schwandorf und eine Stadtrallye im Ferienprogramm.

Da Wegewart Harald Greger nicht anwesend war, übernahm für ihn Peter Brüchner den Bericht. "2017 lag der Schwerpunkt auf der neuen Beschilderung in Rodenzenreuth und dem Weg mit der Blau-Weiß-Markierung von Rodenzenreuth nach Kössain." Das Wegenetz des Ortsvereins sei in einem guten Zustand und fast lückenlos auf Sicht markiert. In diesem Jahr steht die Neubeschilderung der Trasse von Waldershof bis zum Marktredwitzer Haus an.

Bei den Wahlen war es nicht ganz einfach, für jeden Posten einen Verantwortlichen zu finden. Nachdem Peter Rubner seinen Platz als zweiter Vorsitzender räumte, wurde Simone Greger für den Posten kommissarisch gewählt . Sie war von der Entscheidung leicht überrumpelt, da sie bereits die Aufgaben für die Pressearbeit und Schriftführung erledigt. Dafür wurde sie auch für diese Aufgaben einstimmig wiedergewählt.

Ebenso aus dem Gremium schied der bisherige Wanderwart Manfred Dostler. Seinen Platz übernimmt Roland Kunz, der sich bisher in erster Linie um den Naturschutz kümmerte. Dieses Amt blieb in der Folge vakant, da sich kein Freiwilliger meldete. Das Gleiche gilt für den Posten des Seniorenbeauftragten. So wurde die Besetzung beider Stellen auf die Versammlung im November verschoben. Außerdem legten Günter Reizammer und Josef Nachbar ihre Ämter als Beiräte nieder. Neue Beiräte sind Tilo Schöffel, Sebastian Greger und Peter Hochmuth.

"Gnouch globt"

Jeweils einstimmig gewählt wurden Vorsitzender Stephan Schremmer, Kassenwart Gerald Kunz, Wegewart Harald Greger, Jugend- und Familienwartin Ingrid Kastl sowie die Beiräte Erika Hasmann-Schremmer, Ute Küffner, Johannes Kastl und Elfi Greger. Am Schluss gab Stephan Schremmer noch Gelegenheit für Lob und Kritik. Da sich jedoch keiner meldete, meinte er zum Schluss nur: "Nichts gsagt, is gnouch globt."

EhrungenFür 50 Jahre Mitgliedschaft im Fichtelgebirgsverein wurden Martin Fippl, Anton Hegen und Karolina Greger ausgezeichnet. 40 Jahre dabei sind Helga Beer, Manfred Dostler, Helene Gasteiger, Klaus Gasteiger, Peter Gasteiger und Max Kreuzer. Geehrt für 25 Jahre wurden Peter Willumeit, Katharina Galabura, Andrea Girsig, Manfred Girsig, Barbara Diener, Michael Diener, Simone Diener, Rosalinde Wegmann, Fabian Kellner, Hubert Kellner, Karin Kellner und Verena Kellner. (lue)
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