Rückschau und Ehrungen bei der Feuerwehr Hohenhard
Bericht in Reimform

Strahlende Gesichter bei den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und aktiven Dienst: Im Bild von links dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner, Josef Bauer, Kommandant Stefan Schich, Anton Hauptmann, der neugewählte Kassenrevisor Matthias Heindl und Vorsitzender Reinhard Kastner. Bild: fpoz
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Waldershof
05.02.2018
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Bei der Feuerwehr Hohenhard ist alles im Lot. Jugendbeauftragter Christoph Kastner hält gut gelaunt in Reim-Form Rückschau. Im Mittelpunkt steht aber Josef Bauer: Das "Anäider Urgestein" gehört seit 65 Jahren der Feuerwehr an. Gerhard Schinner wird zum Ehrenmitglied ernannt.

Hohenhard. Auszeichnungen für jahrzehntelange Treue zur Wehr und lange Dienstzeiten waren bestimmender Tagesordnungspunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am Samstagabend im Schulungsraum des Gerätehauses. Vorsitzender Reinhard Kastner und Kommandant Stefan Schich ehrten Andreas Kappauf für 25 Jahre sowie Anton Hauptmann für 45 Jahre aktiven Dienst. Für zehn Jahre Mitgliedschaft im Verein wurden Josef Psiorz und Rainer Schletz ausgezeichnet. Rudolf Auwärter und Albin Schuller bringen es auf 30 Jahre und Josef Bauer auf 65 Jahre Mitgliedschaft. Letztgenannter ist auch Ehrenkommandant der "Anäider Wehr" und fragte scherzhaft bei der Urkundenübergabe, wo denn das "Giggala" (Kuvert) mit dem Geld für die regelmäßigen Frühschoppen bliebe. Zum Treiben im und rund um das Gerätehaus sagte Josef Bauer, der gleich neben dem Gerätehaus wohnt: "Es ist schön zu sehen, dass sich auch die Kinder und Jugendlichen in die Feuerwehr einbringen."

Vielfältige Verdienste

Dem Antrag des Vorsitzenden, Gerhard Schinner zum Ehrenmitglied zu ernennen, folgte die Versammlung einstimmig. Schinner ist seit 1983 immer wieder als stellvertretender Kommandant und stellvertretender Vorsitzender in die Bresche gesprungen und hat sich stets um die Feuerwehr und die "Anäid" verdient gemacht, hieß es in der Laudatio. Durch den Tod von Werner Neumann war eine Nachwahl notwendig. Matthias Heindl wurde einstimmig als Kassenprüfer gewählt. Vorsitzender Reinhard Kastner gab einen detaillierten Überblick über die gesellschaftlichen Ereignisse im zurückliegenden Vereinsjahr. Er erinnerte dabei auch an den "Frühjahrsputz" an den Außenanlagen des Gerätehauses und der Antonius-Kapelle durch die Feuerwehrjugend mit einem Arbeitsaufwand von über 60 Stunden. Damit habe die Wehr der Stadt Kosten von 1800 Euro erspart. Als kleines Dankeschön durch die Stadt regte Kastner eine Essens-Spende für die Jugendlichen an. Als Höhepunkte des Jahres bezeichnete der Vorsitzende das Gartenfest im Juli sowie die Fahrt nach Grafenwöhr mit 11 Erwachsenen und 26 Kindern im Rahmen des Waldershofer Ferienprogramms, was mit zahlreichen Spenden unterstützt wurde. Kastner dankte allen Aktiven und Helfern im Hintergrund für ihr Engagement und hoffte auf die gleiche Unterstützung in der Zukunft. Das Angebot "neue Sporthalle" nutzen die Floriansjünger seit November im Turnus von 14 Tagen zur sportlichen Betätigung.

In Reimform berichtete der Jugendbeauftragte Christoph Kastner über die Aktivitäten der fünf Jungen und zwei Mädchen im Feuerwehrnachwuchs. Neben zahlreichen Übungen, Unterrichten, der Teilnahme am Jugendleistungsmarsch und der Ausbildung bei der Stützpunktwehr in Waldershof kommen Spiel und Spaß nicht zu kurz. Kastners Appell: "Nechts Joua greif ma wieda aa."

Kommandant Stefan Schich berichtete von drei technischen Hilfeleistungen sowie fünf Unterrichtsabenden und sieben Übungen, bei denen guter Besuch zu verzeichnen war. Die Zahl der Aktiven bezifferte Schich mit 25; der Verein zählt insgesamt 118 Mitglieder. Dank sagte der Kommandant vor allem an die Feuerwehrkameraden, die ihre Traktoren zur Verfügung stellen, und die Jugendlichen, die sich mit viel Interesse in den Dienst der Wehr einbringen. Dritte Bürgermeisterin Gisela Kastner zeigte sich überrascht von den vielfältigen Aktivitäten und lobte: "Ihr seid eine lebendige Truppe. Bei euch ist immer was los." Wichtig ist Gisela Kastner, dass die Jugend in der Feuerwehr eine Heimat hat und die neue Sporthalle mitgenutzt wird. Gisela Kastner wird auch den Wunsch, ein Helferessen für die Jugendlichen zu ermöglichen, an die Stadt weitergeben. Den Aktiven wünschte Kastner eine stets gesunde Rückkehr von den Einsätzen.
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