Schwerverletzter nun außer Lebensgefahr
Erste Hinweise auf Identität

Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Vermischtes
Waldershof
07.02.2018
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Die Ermittlungen beim mysteriösen Verletztenfund laufen weiter auf Hochtouren. Mittlerweile gibt es auch erste Anhaltspunkte auf die mögliche Identität des mit schweren Verletzungen aufgefundenen Mannes. "Auf jeden Fall dürfte es kein gebürtiger Nordoberpfälzer sein", so Polizeihauptkommissar Albert Brück, Pressesprecher des zuständigen Polizeipräsidiums in Regensburg.

Der Mann schwebt nicht mehr in Lebensgefahr und hatte auch schon erste Wachphasen. "Es gibt nun konkrete Hinweise, um wen es sich bei dem Verletzten handeln könnte", so Brück. Diese Hinweise würden derzeit überprüft. Es sei deshalb noch zu früh für definitive Aussagen.

Am Dienstag war zudem noch einmal die Spurensicherung der Weidener Kripo an der Fundstelle, der Auffahrt beim Logistikzentrum der Firma Scherdel. Mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei durchkämmte die Weidener Kripo großräumig den Zufahrtsbereich. Dutzende von Beamten suchten akribisch nach Gegenständen, die mit dem Fall in Verbindung stehen könnten. Sie fanden auch einige Dinge, die von der Spurensicherung mitgenommen wurden und nun überprüft werden, ob sie mit einem Verbrechen oder einem Unfall in Verbindung stehen.

Nicht den erhofften Erfolg brachten hingegen die Zeugenaufrufe des Polizeipräsidiums. Kein einziger brauchbarer Hinweis aus der Bevölkerung ging bislang ein. Die Polizei hofft deshalb, dass sich der Gesundheitszustand des Mannes, der in einer Spezialklinik liegt, weiter rasch bessert, damit er vernommen werden kann. Dies könnte endgültig Licht in die mysteriösen Vorfälle jener Nacht bringen. Denn die Ursache der lebensgefährlichen Verletzungen ist nach wie vor unklar.
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