19.03.2018 - 20:00 Uhr
Waldershof

Viel Zuwachs durch Nachbarn

Dass ein Verein auf einen Schlag um 94 Mitglieder reicher wird, ist ungewöhnlich. Der Siedler- und Eigenheimerverband Waldershof freut sich über diesen Zuwachs und zählt jetzt 244 Personen in seinen Reihen.

Kassier Reinhard Seidel (rechts) informierte mit Bilder und Skizzen auch die neuen Mitglieder aus Marktredwitz und Pechbrunn über den aktuellen Stand des Vereinsheims. Bild: lue
von Lucia SeebauerProfil

Das Wirtshaus "Zur Kösseine" war am Samstag voll besetzt, denn der Siedlerverein traf sich dort zur Jahreshauptversammlung. Dabei hatten auch die neuen Mitglieder Gelegenheit, sich auszutauschen und besser kennenzulernen. Vorsitzender Wolfgang Kellner, der auch im Landesvorstand des Eigenheimerverbands vertreten ist, begrüßte die Neuzugänge besonders. Der Zuwachs ergab sich größtenteils durch die Auflösung des Siedlervereins Marktredwitz. Aus diesem Verbund traten viele Mitglieder aus Pechbrunn und Marktredwitz dem Waldershofer Verein bei. Neu als Beisitzer dabei sind dadurch Peter Ulbrich, Günther und Susanne Scheuch. "Wenn sich weitere Freiwillige finden, können sie sich jederzeit melden", meinte Kellner.

Bei der Jahreshauptversammlung erinnerte der Vorsitzende an die gemeinsamen Ausflüge und weitere Aktivitäten. So führte die Fahrt ins Blaue nach Nebra und Freyburg in Sachsen-Anhalt. Die Vier-Tages-Fahrt ging in den Spreewald. Im Dezember besuchte der Verein den Weihnachtsmarkt in Passau sowie die Granitweihnacht in Hauzenberg. "Unser Gartenfest war nach etwas zaghaftem Beginn trotzdem erfolgreich", blickte Kellner zurück. Zudem half der Verein beim Maibaumaufstellen in der Stadt sowie bei der Waldershofer Schlemmermeile. Lediglich eine negative Anmerkung hatte Kellner: "Leider haben wir festgestellt, dass Vorträge jeglicher Art von unseren Mitgliedern nicht besucht werden." Aus diesem Grund sind auch noch keine derartigen Veranstaltungen für das Programm 2018 vorgesehen. Für Vorschläge zeigte sich der Vorsitzende offen, wünschte sich aber eine bessere Resonanz der Mitglieder.

Stellvertretender Bürgermeister Karl Busch sprach ein Grußwort: "Die Siedlergemeinschaft kann mit Stolz auf eine vorbildliche, von Kameradschaft, Nachbarschaftshilfe und Idealismus getragene Leistung zugunsten des Gemeinwohls zurückblicken." Er lobte die Arbeit der Vereinsmitglieder auch beim Neubau des Vereinsheims. "Ein eigenes Heim zu besitzen ist für jeden Verein etwas Wertvolles", sagte Busch und hoffte, dass die restlichen Arbeiten bald abgeschlossen werden können.

Noch steht nicht fest, wann das sein wird. Die Vorstandsmitglieder informierten die Anwesenden über den aktuellen Stand des Baus in der Waldershofer Siedlung und reichten Skizzen und Bilder vom Gelände herum. Schließlich wurde das neue Programm für 2018 vorgestellt. Darin gibt es noch einige Lücken. So gibt es bislang kein Ziel für die Fahrt ins Blaue. Der Vorstand freut sich über Ideen. Die Mitglieder beschlossen, beim kommenden Stadtparkfest am 6. und 7. Juli mit Kaffee und Kuchen zu helfen.

Gemeinsam mit der Stadträtin Michaela Härtl ehrte Karl Busch langjährige Mitglieder des Siedlervereins mit Urkunden, Anstecknadeln und Wein. Eine Auszeichnung für 25 Jahre bekam Christine Malzer. Für 30 Jahre wurden Edmund Schraml und Gerhard Meyerhöfer geehrt, für 40 Jahre Siegfried Kellner und Heinz Busch, für 50 Jahre Maria Marx, Walter Stiefl sowie Alfred Scharf, für 55 Jahre Bernhard Bauer sowie für 60 Jahre Josef Kuchenreuther, Hildegard Thurner und Arthur Zimmerer.

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