26.06.2017 - 20:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

1500 Besucher im Naturerlebnisgarten Das Festival der Kräuter

Der Tag der offenen Gartentür im Naturerlebnisgarten war ein Vorgeschmack aufs Bürgerfest: Rund 1500 Besucher dürften es gewesen sein, schätzt Leiterin Johanna Härtl.

Traditionell in den Tag der offenen Gartentür am Sonntag eingebunden war der Naturerlebnisgarten. Gut 1500 Besucher sind gezählt worden. Bild: kgg
von Autor KGGProfil

Bereits morgens in der Brauhausstraße emsiges Treiben: Im Naturerlebnisgarten auf dem Gelände des Klosters hatten Kräuterführerinnen, die ihre Ausbildung in den vergangenen Jahren in Waldsassen absolviert haben, ihre Stände für das internationale Kräuterfestival aufgebaut und zeigten was sie aus ihrem Wissen rund um Natur und Kräuter gemacht haben.

Anne Hellmuth aus Parkstein zeigte unter anderem viel bewunderte Windspielereien, Anita Köstler war mit ihrer Filzwerkstatt vertreten. Beide hatten das inzwischen dritte Kräuterfestival der Umweltstation im Terminkalender. Viele Besucher konnten sich mit Kräutern beim mit den anwesenden Bio-Kräuteranbauer oder auch beim Stand der Eco-Station Eger mit Pflanzen des botanischen Gartens neu eindecken. Reichhaltig auch das kulinarische Angebot mit Kräuterlimonaden wie bei den tschechischen Teilnehmern aus Chodau/CZ, leckeren Hollerkücheln von Rita Süß sowie Kräuter-Bratwürsten die vom Grill-Team der Umweltstation. Im Dauereinsatz das Team in der Kaffeeküche: Viele Besucher hatten sich unter den großen Schirmen ein schattiges Plätzen gesucht und ließen sich Kaffee und selbstgebackenen Kuchen schmecken. Dazu gab es böhmische Blasmusik mit Gesang. Bei der Eröffnung am Vormittag freute sich Johanna Härtl über den wieder großartigen Zuspruch. In den vergangenen Monaten sei im ehemaligen Gartenschulhauses und auch im Naturerlebnisgarten einiges bewegt worden. Dabei dankte die Sprecherin ihrem Team im Büro mit Brigitte Sommer und Astrid Blessenberger als Organisationstalente sowie dem Garten-Team mit Claudia Dietz. "Es gibt weiterhin viel zu tun, leider hat der Tag nur 24 Stunden", sagte die engagierte Frontfrau der Stiftung und des Naturerlebnisgarten. Auch Bürgermeister Bernd Sommer freute sich über die große Resonanz - und dass mit Johanna Härtl eine engagierte Leiterin Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen und die Umweltstation gefunden worden ist. Für die jüngeren Besucher gab es ein Spiel mit dem Thema "Als Forscher unterwegs im Naturerlebnisgarten" vorbereitet. In einer "Forscherkarte" mussten im Garten verstreute Stationen gesucht und Fragen über Sträucher und Pflanzen auf der Karte beantwortet werden. (Weiterer Bericht)

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