Goldschürfer an der Wondreb

Mit Mineraliensammler und Goldschürfer Karl Ochantel (Mitte) gingen 30 Mädchen und Buben beim Ferienprogramm der Umweltstation Waldsassen auf Schatzsuche. Mit im Bild die Leiterin der Umweltstation, Johanna Härtl (rechts). Bild: kgg
Freizeit
Waldsassen
01.09.2017
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Wer wollte sich nicht schon immer mal wie ein Trapper auf die Suche nach Gold machen? 30 Kinder durften jetzt genau das tun - und zwar am Wondreb-Ufer, zusammen mit einem echten Goldschürfer.

Das "Goldschürfen in der Wondreb" der Umweltstation ist zu einem echten Hit im Ferienprogramm geworden. Auch bei der sechsten Veranstaltung dieser Art war das Interesse groß. Erneut konnte Mineraliensammler und Goldschürfer Karl Ochantel aus Vohenstrauß, genannt Charly, für die Aktion gewonnen werden. Dieser freute sich, dass sich einige der Kinder schon zum wiederholten Male vom "Goldfieber" hatten anstecken lassen.

Nach einer kurzen Einführung zum Thema Mineralien, wobei Charly auch auf deren vielfältige Verwendung einging, begab sich die Gruppe auf Gold- und Edelsteinsuche. Dabei mussten die Kinder verschiedene Stationen durchlaufen. Hier wurden an die kleinen Goldsucher zunächst schwarze Kunststoff-Schüsseln verteilt, in die Charly zunächst - quasi als "Trockenübung" - kleine Sandsäckchen entleerte. Im Sand befanden sich winzig kleine, mit Gold- und Bronzefarbe angemalte Steinchen, die es herauszulesen galt. An der nächsten Station mussten die Kinder aus dem in die Schürfschüssel gefüllten Sand ganz kleine Edelsteine heraussuchen. Danach ging es weiter an den Wondreb-Strand, wo fast die Hälfte der 30 Kinder mit Gummistiefeln ausgestattet zusammen mit Charly ins Wasser stieg. Mit Spaten und Schaufeln wurde Material aus der Wondreb geholt und in die Schürfschüsseln geschüttet. Beim Durchsuchen kam jedoch alles andere als Gold zum Vorschein. Charly hatte aber für die Kinder ein "kleines Trostpflaster". In die wieder sauber gespülten Schürfschüsseln schüttete er aus kleinen Tüten feinen Sand, in dem sich winzige Goldplättchen (Finnland-Gold) befanden. Mit etwas Unterstützung von Charly wurden diese mit dem Finger herausgefischt und in mit Wasser gefüllten Glasröhrchen aufbewahrt. Alle gefundenen Schätze durften zur Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Zudem bekamen alle Teilnehmer von Karl Ochantel und der Leiterin der Umweltstation, Johanna Härtl, eine Urkunde überreicht.
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