26.10.2017 - 15:34 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Viele Teilnehmer bei Wissenstest Feuerwehr-Nachwuchs auf Zack

Welche Schutzausrüstung trägt ein Feuerwehrmann? Welche Gefahren lauern oft an der Einsatzstelle? Diese und viele andere Fragen müssen 43 Jugendfeuerwehrler in Waldsassen beantworten.

Stolz war Kreisjugendwart Achim Graßold (links) auf die drei Teilnehmerinnen der Stufe 7: (von links) Melanie Völkl (Feuerwehr Hohenthan), Barbara Weiß (Feuerwehr Hardeck) und Rebecca Bruckner (Feuerwehr Waldsassen). Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer (rechts) gratulierte. Bild: flm
von Redaktion OnetzProfil

Beim Wissenstest der Feuerwehren war jetzt der Bezirk von Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer an der Reihe. Fragen rund um das Thema Unfallverhütung und persönliche Schutzausrüstung standen auf den Prüfbögen. Kreisjugendwart Achim Graßold betonte die Bedeutung des Themas für die Praxis: "Es ist wichtig, dass ihr dann auch alle wieder von den Einsätzen gesund zurückkommt."

Vorausgegangen war diesem schriftlichen Test bereits ein praktischer Teil, den die Feuerwehranwärter im Alter von 12 bis 18 Jahren unter Aufsicht ihres Jugendwarts absolvieren mussten. Graßold begrüßte seinen Stellvertreter Wolfgang Bauer, Kreisbrandmeister Wolfgang Fischer und die Jugendlichen aus den verschiedenen Wehren rund um Waldsassen. Er bedankte sich bei den Jugendwarten für die Ausbildung der künftigen Feuerwehrdienstleistenden und den Waldsassener Brandschützern für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Jeweils neun Teilnehmer kamen aus der Klosterstadt sowie aus Querenbach, sechs waren aus Kondrau und fünf aus Münchenreuth. Je vier Teilnehmer stellten die Feuerwehren Hardeck, Ottengrün und Neualbenreuth. Die Pfaffenreuther Feuerwehr war mit zwei Teilnehmern anwesend. Außerdem nahmen zwei Jugendliche aus Hohenthan teil. Nach der Auswertung verkündete Achim Graßold stolz: "Alle haben bestanden." Elf Jugendliche nahmen zum ersten Mal teil und erhielten das Abzeichen in Bronze. Silber bekamen die fünf Teilnehmer der Stufe II. Die Meisten waren zum dritten Mal dabei: 13 wurden mit der goldenen Plakette ausgezeichnet. Da ab der Stufe IV keine Abzeichen mehr vergeben werden, erhalten die Jugendlichen zu einem späteren Zeitpunkt eine Urkunde. Fünf Teilnehmer absolvierten die Stufe IV, sechs die Stufe V und zwei die Stufe VI.

Besonders stolz waren die Verantwortlichen auf die Teilnehmer in der Stufe VII. Hier waren es drei Feuerwehranwärterinnen, die zum siebten Mal teilnahmen. "So etwas kann man nur erreichen, wenn man niemals fehlt. Und das verdient hohe Anerkennung. Dies ist auch eine Motivation für die Jüngeren", lobte Kreisbrandmeister Fischer.

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