18. Egerländer Gebetstag
Segen für wiedererrichtete Statue

Die auf Initiative des Vorstandes des Fördervereins Maria Kulm wiedererrichtete "Ecce Homo"-Statue erhielt beim 18. Egerländer Gebetstag den kirchlichen Segen. Mit dabei waren unter anderem (von rechts) Luis-Andreas Hart, Förderverein-Vorsitzender Dr. Helmut Eikam, Kreuzherr Milan Kucera, Claudia Königer, Bürgermeister Miroslav Hruza und (Fünfter von links) Monsignore Karl Wuchterl. Bild: exb
Kultur
Waldsassen
25.08.2017
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Maria Kulm/Waldsassen. Die Wallfahrtskirche Maria Kulm ist alten Egerländern als Pilgerort noch gut in Erinnerung, ebenso zu Pfingsten das Kulmer Fest mit einem Jahrmarkt nach der Messe. Auch heuer wurde in Erinnerung an alte Zeiten das Patrozinium zu Mariä Himmelfahrt begangen. In Maria Kulm versammelten sich dazu viele alte Egerländer, darunter Wallfahrer aus dem benachbarten Waldsassen, aber auch aus Schrobenhausen, München, Weiden und von anderswo, um das Fest nach alter Tradition zu begehen.

In dem würdevollen Hochamt, eingeleitet durch eine Ansprache von Dr. Helmut Eikam, Vorsitzender des Fördervereins Maria Kulm, wurde die Messe harmonisch auf Deutsch und Tschechisch zelebriert. Dies übernahmen der Probst des Ordens der Kreuzherren, Milan Kucera, auf tschechischer und Monsignore Karl Wuchterl auf deutscher Seite. Um die musikalische Gestaltung kümmerten sich wieder die Münchenreuther Musikanten, die in Egerländer Tracht erschienen waren.

Unter Schutt begraben

Als Höhepunkt des 18. Egerländer Gebetstages machte sich die Kirchengemeinde nach dem Hochamt in einer Prozession auf den Weg zur Einweihung einer alten Statue namens "Ecce Homo". Diese steht in einem kleinen Park unweit der Kirche. Initiiert vom Vorstand des Fördervereins Maria Kulm, war diese lange unter Schutt begrabene Statue wieder aufgestellt worden. Die Figur verkörpert den "Ecce Homo", also Jesus Christus bei der Gerichtsverhandlung des Pontius Pilatus. Dieser soll bekanntlich "Ecce homo" ("Siehe da, ein Mensch!") zum umstehenden schreienden Pöbel gesagt haben.

Die Statue blickt seit der Wiederaufstellung über den kleinen Park zur Wallfahrtskirche Maria Kulm hinüber, ganz im Sinne des Leitspruchs des Fördervereins - "Maria Kulm liegt in der Mitte Europas, Maria Kulm ist im Herzen Europas". Dazu ergänzte Dr. Helmut Eikam: "Maria ist in unserem Herzen."
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