Angebot der Waldsassener Eltern-Kind-Gruppen: Vortrag von Monika Endres-Dechant im Katholischen ...
Konsequenz in der Erziehung ist immer besser als Strafe

Die Liebe zu den Kindern sollte auch schwierigen Phasen der Erziehung immer im Vordergrund stehen, so Referentin Monika Endres-Dechant (links). Ihr dankte Monika Mittereder von den Eltern-Kind-Gruppen für die Ausführungen und Monika Demmer vom Kinderhaus St. Michael für die Gastfreundschaft und die Bereitstellung des Raumes. Bild: hfz
Lokales
Waldsassen
19.04.2013
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Konsequenz erleichtert das Leben: So führte Diplom-Theologin Monika Endres-Dechant in das Thema des Vortrages im Katholischen Kinderhaus ein. Wer konsequent erzogen wird kann "gehorchen" und auf andere "hören". All das seien wichtige Aspekte in der Gesellschaft, so die Referentin bei ihrem Vortrag der Eltern-Kind-Gruppen.

Wer als Kind lerne Konsequenzen für sein Verhalten auszuhalten, der könne sich leichter anpassen und im sozialen Leben und dazugehören. Konsequenz in der Erziehung sei immer besser als Strafe: Kinder können sich sehr gut an vereinbarte Regeln halten. Die müssten aber von Eltern aufgestellt werden.

Diskussionen und Erklärungen seien mit zunehmenden Alter wichtig und nötig. "Doch endlose Diskussionen um bereits klar aufgestellte Regeln bringen nichts." Eltern sollten daher ihre "Nummer-1-Position" klarstellen. Für Erziehende heißt dies, die Einhaltung zu kontrollieren und das Kind bei jeder guten Absicht auch zu loben, wobei Änderungsvorschläge liebevoll vorgebracht werden können. So fühlt sich das Kind ernstgenommen, geachtet und in seinem Tun bestätigt. Ganz wichtig sei jedoch das Vorbild, der eigene Umgang mit Regeln und Konsequenzen.
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