21.08.2014 - 00:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Barbara Lanzinger besucht Kloster Waldsassen Kleinod in voller Blüte

"In der Kombination aus baugeschichtlichem Erbe, kulturellen Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten, Brauchtum, außergewöhnlichen Landschaften und gastronomischer Tradition haben wir in der Oberpfalz viel zu bieten. Das wissen die Kulturtouristen aus dem In- und Ausland nur noch zu wenig", betonte jetzt MdB Barbara Lanzinger bei einem Besuch in Waldsassen.

Äbtissin Laetitia Fech (links) führte MdB Barbara Lanzinger unter anderem in den Bibliothekssaal des Klosters Waldsassen. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Die CSU-Abgeordnete aus Amberg besichtigte in diesen Tagen zahlreiche touristische Ziele in der Oberpfalz. Auf dem Programm stand auch ein Termin im Kloster Waldsassen. Dort sprach Lanzinger mit Äbtissin Laetitia Fech, um sich Anregungen zu holen, welche Faktoren für die Entwicklung eines grenzübergreifenden Konzepts für den Kulturtourismus ausschlaggebend sind.

"Die Menschen, die sich täglich vor Ort um unsere Kulturschätze kümmern, wissen am besten, welche Faktoren zählen, damit ein Konzept zur Förderung des Kulturgenusses in ländlichen Regionen erfolgreich ist", erklärte die Abgeordnete in einer Pressemitteilung. Ihr Ziel sei es, als Berichterstatterin für die Unionsfraktion im Tourismusausschuss des Bundestages ein Konzept zur Stärkung des Kulturtourismus im ländlichen Raum als wichtigen Wirtschaftsfaktor zu entwickeln.

Das heute auch für Konzerte, Seminare und Hochzeiten genutzte Kloster mit seinem Gästehaus sei ein wichtiges Ziel auf der Tour gewesen, wie es hieß. Rund 40 Millionen Euro flossen ab Mitte der 90er Jahre in die Sanierung der Anlage mit ihrem herausragenden Bibliothekssaal, der durch lebensgroße Holzfiguren besticht. "Besuchergruppen mit Schulkindern sowie Erwachsene werden gleichermaßen von der Aura des Raumes sowie den Holzfiguren in den Bann gezogen. Die einmaligen Figuren verkörpern die unterschiedlichen Stufen des Hochmuts wie beispielsweise Dummheit, Ignoranz und Spottlust", so Schwester Laetitia.

"Ich kenne die Äbtissin seit vielen Jahren und sie beweist mir, wie entscheidend eine starke Führungspersönlichkeit ist, damit ein Kleinod in unserer Region wieder zu voller Blüte gelangen kann", betonte Lanzinger abschließend.

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