Dreitägiges Seminar mit 40 Referenten an der Mädchenrealschule Waldsassen
Hilfe bei der Berufsorientierung

Rektorin Kerstin Reiter, Berufsberater Franz Lahm (hinten, von links) und die Schülerinnen der Klasse 9c zogen bei der Abschlussbesprechung des Berufswahlseminars eine positive Bilanz. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
26.04.2013
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"Ihr seid unsere Zukunftsträger", sagte Berufsberater Franz Lahm jetzt zu den Schülerinnen der Klasse 9c der Mädchenrealschule, die sich an einem Berufswahlseminar beteiligt hatten. 40 Gastreferenten von Firmen, Institutionen und weiterführenden Schulen hatten an drei Tagen umfassend über die Möglichkeiten nach dem erfolgreichen Realschulabschluss informiert.

Franz Lahm zollte den Schülerinnen bei der Abschlussbesprechung ein besonderes Lob für ihr engagiertes Mitarbeiten. "Ich habe nicht ein negatives Wort von den Referenten gehört, ihr wart besser als die Jahrgänge vor euch", verriet der Berufsberater. Diese lobenden Worte hörte Rektorin Kerstin Reiter gerne und sie wünschte ihren Schülerinnen, dass sie nach diesem Seminar die richtige Entscheidung für die Zukunft treffen. Die Rektorin bedankte sich bei Franz Lahm, der schon seit vielen Jahren den Schülerinnen der Mädchenrealschule bei der Berufsfindung zur Seite steht, den Gastreferenten sowie Lehrer Gerhard Skupin für die Vorbereitung des Seminars.

Zu wenig Zeit

Bei der Umfrage, wie die Seminartage und die einzelnen Referenten bei den Schülerinnen angekommen waren, verzeichnete Franz Lahm nur Positives - alle hätten die Inhalte gut dargestellt und rübergebracht, hieß es aus dem Kreis der Schülerinnen. Aber wie schon in den Jahren zuvor musste sich der engagierte Berufsberater auch anhören, dass drei Tage zu kurz gewesen seien - gerne hätte sich die eine oder andere noch über andere Berufe informiert. "Sechs Stunden an einem Stück nur zuhören ist schon anstrengend", sagte etwa eine Schülerin.
Wie Franz Lahm mitteilte, seien Frauen in technischen Berufszweigen immer mehr gefragt. Daher habe er sich im Vorfeld verstärkt um Referenten aus diesen Bereichen bemüht. Lahm und auch Rektorin Kerstin Reiter freuten sich, dass sich alle Schülerinnen zuvor schon grob beruflich orientiert und in den Ferien Schnupperlehren absolviert hätten.

Bewerbertraining

Am letzten Seminartag stand wie üblich ein Bewerberseminar auf dem Programm. Bei einem Rollenspiel konnten die Schülerinnen den Ablauf eines Vorstellungsgespräches miterleben. Dabei bekamen sie von den Referenten wertvolle Tipps und Anregungen. Auf einem von Franz Lahm an der Tafel angebrachten Plakat konnten die Schülerinnen mit roten Punkten markieren, ob sie viele oder wenige Informationen haben mitnehmen können und ob sie den Unterricht interessant oder unangenehm empfunden haben. Zur Freude von Franz Lahm gab es hier keinen einzigen Negativ-Punkt.

Abschließend bedankte sich Rektorin Kerstin Reiter bei Franz Lahm für seine Mühen mit einem Geschenkgutschein für das Gästehaus St. Joseph. Der Berufsberater bedankte sich wiederum bei der Schulleitung für die Möglichkeit, die Mädchen drei Tage lang aus dem Schulbetrieb herauszunehmen zu können. "Das ist nicht überall so", so Lahm.
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