Musik an besonderen Orten: Bibliothekssaal der Abtei bietet einzigartiges Ambiente
Flamenco passt in Klosterstille

Nylea Mata Castilla und Hans Wax begeisterten mit Flamenco am ungewöhnlichen Ort. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
22.04.2013
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Für dieses einzigartige Erlebnis gab es Beifallsstürme: Unter dem Motto "Flamenco von traditionell bis nuevo" begeisterten am Freitagabend im Bibliothekssaal der Abtei Waldsassen die Spanierin Nylea Mata Castilla und Hans Wax, stellvertretender Bezirksheimatpfleger, mit Gitarrenmusik Gesang und Tanz.

Über den völlig ausverkauften Saal freuten sich Geschäftsführer Ferdinand Sperber vom Kultur- und Begegnungszentrum der Abtei (KuBZ) und mit ihm besonders Ludwig Spreitzer, der diesen einzigartigen musikalischen Abend mit den beiden Regensburger Künstlern organisiert hatte. Spreitzer überbrachte den Besuchern auch die Grüße von Äbtissin Laetitia Fech.

Die bereits 150 Jahre alte Flamenco-Musik sei mit neuen Elementen im wahrsten Sinne des Wortes heute zur "Weltmusik" geworden, sagte Spreitzer. Der melancholische Flamenco, der an diesem Abend im Programm stehe, passe unbedingt in die Stille des Waldsassener Klosters, insbesondere zum Charakter dieses Bibliotheksaales.

Nach zwei einleitenden Sologitarrenstücken von Hans Wax spiegelte sich dann mit Nylea Mata Castilla im beidseitigen Können die ganze Brandbreite der Flamenco-Welt wider. Dies reichte von der leichten und lockeren Farruca über die beschwingte Rumba hin zu ganz melancholischen, tiefgründigen Gesangsstücken. Dabei brillierte Mata Castilla besonders, während Hans Wax als begnadeter Virtuose das Publikum zu Beifallsstürmen und zum Mitklatschen animierte. Sowohl bei den Gitarrenstücken als auch bei den Liedern kamen traditionelle wie moderne Elemente zum Tragen.
Fast zum Schluss überraschte Nylea Mata Castilla das Publikum mit einem fantastischen Ausdruckstanz zu schwer melancholischen Flamenco-Rhythmen. Mit zwei Instrumentalstücken "Rumba in e" und "Danza mora" rundete Hans Wax den Abend ab. Das Publikum bedankte sich bei den beiden Künstlern mit lang anhaltendem Applaus für einen beeindruckenden Abend. Ludwig Spreitzer und Geschäftsführer Ferdinand Sperber überreichten an die Spanierin einen Blumenstrauß.
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