02.09.2014 - 00:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Raiffeisenbank im Stiftland begrüßt sieben neue Auszubildende - Appell an Gesellschaft und ... Hoher Bedarf an Nachwuchskräften

Sieben junge Frauen und Männer starteten am Montag bei der Raiffeisenbank im Stiftland ins Berufsleben. Damit stieg die Zahl der Ausbildenden bei dem Unternehmen auf 26, was einer Quote von 7,6 Prozent entspricht.

Sieben junge Leute traten bei der Raiffeisenbank im Stiftland ihre Ausbildung an. Im Bild (vorne, von links) Vorstand Josef Strauß, Leoni Wenzel, Sophie Heindl, Lisa Schwägerl, Stefanie Ernstberger, Theresa Frank, Franziska Trottmann, Andreas Stock und Ausbildungsleiterin Ulrike Kieslinger sowie (hinten, von links) Markus Prechtl, Alexander Stark, Julia Klinnert und Nico Wolf, Azubis des zweiten und dritten Lehrjahres. Bild: kgg
von Autor KGGProfil

Theresa Frank, Stefanie Ernstberger, Franziska Trottmann und Andreas Stock werden zu Bankkaufleuten ausgebildet, Leni Wenzel zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel, Lisa Schwägerl zur Kauffrau für Büromanagement und Sophie Heindl zur Verkäuferin. "Die Raiffeisenbank im Stiftland eröffnet heimatnahe Karriereperspektiven und gewährleistet einen erfolgversprechenden Einstieg ins Berufsleben", betonte Vorstand Josef Strauß bei der Begrüßung in Waldsassen.

Im weiteren Verlauf ihres ersten Arbeitstages wurden die jungen Mitarbeiter über die Organisation und den Aufbau der Raiffeisenbank informiert, zudem gab es viel Wissenswertes zum Ablauf ihrer Ausbildung zu erfahren.

Nach einer gemeinsamen Pause und einem Erfahrungsaustausch mit den Auszubildenden im zweiten und dritten Ausbildungsjahr zeigten diese den "Neuen" bei einem Rundgang die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens.

Trotz stabiler Einstellungszahlen werde es zukünftig immer schwieriger, alle freien Ausbildungsplätze zu besetzen, wie es vonseiten der Raiffeisenbank hieß. Dies sei vor allem der demografischen Entwicklung geschuldet. Demnach stünden immer weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, gleichzeitig bleibe der Bedarf an fachlich qualifizierten Nachwuchskräften hoch.

Qualität stärker würdigen

Josef Strauß nahm den Start des Ausbildungsjahrs zum Anlass, um für die berufliche Qualifizierung zu werben: "Das Erlernen eines Berufs bietet das nötige Rüstzeug für die Arbeitswelt." Deshalb müsse die hohe Qualität der dualen Ausbildung in Deutschland wieder stärker von Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Dazu gehöre auch, Lehre und Studium nicht als konkurrierende, sondern als gleichwertige Bildungssysteme anzuerkennen. Die Raiffeisenbank könne im Bankbereich und auch im Warenbereich, der in Bayern zu den umsatzstärksten Warengenossenschaften zähle, zahlreiche verschiedene Ausbildungsberufe bieten: Bankkaufleute, IT-Kaufleute, Versicherungskaufleute, verschiedene kaufmännische Berufe im Warenbereich, Mechatroniker und Mechaniker.

Die jungen Leute erhielten während und nach der Ausbildung die Möglichkeit, sich in Seminaren und bei Tagungen weiterzubilden, entsprechend gefördert vom Arbeitgeber. Insgesamt beschäftigen die 286 bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken 2014 knapp 2600 Auszubildende.

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