Treffen historischer Autos: Organisatoren zufrieden - Jubiliäum im kommenden Jahr
Oldtimer-Konvoi im Gegenzug

Dr. Wolfgang Fortelny (Zweiter von rechts, mit Mikro) im Gespräch mit Peter Rothenberger, dem das Motorrad mit Wankelmotor im Vordergrund gehört. Links Werner Härtl von den Oldtimerfreunden. Bild: kgg
Lokales
Waldsassen
12.08.2014
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Die Entwicklung ist rasant: Beim neunten Treffen historischer Feuerwehrautos am Sonntag waren 53 Fahrzeuge dabei. Dazu kamen noch weitere 27 zivile Autos - darunter viele der Oldtimerfreunde um Werner Härtl.

"Beim ersten waren es noch drei", erinnert sich Johannes Fortelny an die Premiere - mit zwei auswärtigen Autos und einem der "Fo-Wehr", wie es auf den Fahrzeugen aus der inzwischen stattlichen Sammlung seines Vaters Dr. Wolfgang Fortelny heißt. Er und Sohn Johannes organisieren jedes Jahr die Ausfahrt der Oldies.

Dr. Wolfgang Fortelny hat sich inzwischen in den Urlaub verabschiedet, während Sohn Johannes gegenüber dem NT begeistert ist über den Verlauf des Wochenendes. "Anfang des Jahres", antwortet Johannes Fortelny auf die Frage, wann die Vorbereitungen beginnen: "Im Februar, März schicken wir die Einladungen raus, dann kommen die Rückmeldungen."

Überregionalen Stellenwert hat die Aktion inzwischen erlangt. "Bis unterhalb von Zwickau", sagt Fortelny, seien die am weitesten entfernten Teilnehmer nach Waldsassen gekommen. Dass die Ausfahrt am Nachmittag wesentlich kürzer gewesen ist, war ein besonderer Wunsch von Dr. Wolfgang Fortelny: Der Konvoi wendete am Kreisverkehr bei Konnersreuth, weshalb die 80 Fahrzeuge nach der Kehre zum ersten Male "im Gegenzug" unterwegs waren, wie Johannes Fortelny sagt. "Das ist sehr gut angekommen", berichtet der Organisator über die Resonanz der Teilnehmer: Sie hätten auf diese Weise die anderen Autos im Begegnungsverkehr sehen können. Sonst seien alle Oldtimer immer nur in einer Reihe unterwegs gewesen.

Auf 100 Meter Länge

Die Vorbereitungen für das Jubiläumstreffen 2015 beginnen im neuen Jahr. Dann rechnen die Organisatoren mit ähnlich gutem Zuspruch wie am Sonntag. Auf 100 Meter Länge waren die Autos am Streifen zwischen Bahnlinie und Feuerwehrgelände aufgereiht; dort wäre aber auch noch Platz für weitere Fahrzeuge.
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