03.03.2014 - 00:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Zwei zukunftsträchtige Firmen mit neuen Geschäftsideen im Gründerzentrum Waldsassen besucht Was doch so alles im Landkreis schlummert

von Redaktion OnetzProfil

Die Wählervereinigung "Zukunft Landkreis Tirschenreuth" will besonders innovative Firmen und Start-Ups unterstützen, die in der Heimat investieren und Arbeitsplätze schaffen. Viele junge Gründer sind auch in den Reihen der Kandidaten, wie Robert Ehrmann und Dr. Josef Scheiber. Beide haben sich in zukunftsträchtigen Bereichen selbstständig gemacht und das Gründerzentrum Waldsassen als Ausgangspunkt für ihre Geschäftsideen genommen.

So stellte Dr. Josef Scheiber zunächst seine Firma BioVariance GmbH vor. Der Stiftländer hat nach seinem Studium zunächst bei den Weltkonzernen Roche und Novartis in den USA und der Schweiz im Bereich der Bioinformatik gearbeitet. Seit 2012 ist er nun selbstständig in der Biopharmabranche.

Dabei hat er sich auf die Analyse und Auswertung von genetischen und anderen biomedizinischen Daten spezialisiert. Seine Forschung hat das Ziel, durch genetische Analyse beim Patienten herauszufinden, wie der Körper individuell auf Medikamente reagiert. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Nebenwirkungen zu vermeiden und die Medikamente viel zielgerichteter für den Heilprozess einzusetzen. Um die Arbeit leisten zu können, hat Dr. Scheiber mehrere Mitarbeiter und ein zweites Büro in München. "Dort das Büro halb so groß, kostet aber das Fünffache." Das Gründerzentrum in Waldsassen biete ihm optimale Voraussetzungen.
Die fand auch Robert Ehrmann, als er für seine neue Firma EH Energietechnik GmbH eine Bleibe suchte. Auch er wurde im Gründerzentrum fündig. Er will das Potenzial des Energiesparens viel mehr nutzen. Seine Firma sucht passgenaue Lösungen für Sanierungen, Umbaumaßnahmen und Renovierungen.

"Gerade bei energetischen Sanierungen wird viel zu viel Geld für ineffektive und oft auch unökologische Maßnahmen ausgegeben", betont Ehrmann. Wenn man Fördermittel nutze und sich auf die effizientesten Maßnahmen beschränkte, habe man die Investitionssummen oft schon in vier bis fünf Jahren an Energiekosten gespart. Er setze vor allem auf innovative Brennertechnik mit regenerativen Energien.

Insgesamt waren die Teilnehmer äußerst beeindruckt von dem innovativen Potenzial, das oft ganz verborgen im Landkreis schlummere. "Die Beispiele zeigen, was bei uns möglich ist" betonte Dr. Benjamin Zeitler. Die günstigen Immobilienpreise und fleißige Arbeitnehmer würden viele vermeidliche Nachteile des ländlichen Raums oft deutlich aufwiegen. Hier müsse man aktiv angreifen und die Chancen verstärkt nutzen.

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