04.04.2018 - 20:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Arbeiten für Breitband-Versorgung im Stadtgebiet: Langes Bohrloch unterm Kanalstrang

Besonders tief ist die Bohrung nicht, dafür aber recht lang - mehrere Hundert Meter. Und auf den ersten Blick ist von den Arbeiten gar nicht viel zu erkennen. Lediglich das Gerät am ehemaligen Bahnübergang in der Mitterteicher-/Prinz-Ludwig-Straße weist auf die Aktion hin, außerdem auf dem Gehweg die grellroten Markierungen. "Das sind die Hausanschlüsse", erklärt Stadtbaumeister Hubert Siller auf Anfrage von Oberpfalz-Medien.

Im Horizonalspülbohr-Verfahren verlegt wird der Glasfaser-Hauptstrang vom Basilikaplatz zur Verteilstation in der Konnersreuther Straße. Im Bereich des früheren Bahnübergangs (Bild) steht das Bohrgerät. Bild: flm
von Paul Zrenner Kontakt Profil

Zurzeit wird im Stadtgebiet die Glasfaser-Hauptleitung verlegt - vom Basilikaplatz bis zur Verteilstation der Telekom in der Konnersreuther Straße. Dabei erhält auch das Finanzamt einen Zugang zur schnellen "Datenautobahn". Bei den Arbeiten muss kein Graben ausgehoben werden. Die Leitung wird im sogenannten Horizontal-Spülbohrverfahren verlegt, wobei das Bohrgut mit Wasser aus dem Strang befördert wird. "Der Frost hat sie etwas gebremst", sagt Siller dazu, dass die Arbeiter des beauftragten Unternehmens noch nicht so weit wie eigentlich geplant sind. Denn bei Minus-Temperaturen könne mit Wasser nicht gearbeitet werden. Schon vergangenes Jahr war nach den Worten von Siller mit der Bohrung begonnen worden. Sie verläuft etwa in 5 Meter Tiefe unter dem Kanalstrang; auch das Backdie-Eck ist auf diese Weise unterquert worden. Laut Siller sollten die Arbeiten schon in wenigen Tagen erledigt sein.

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