Auszeichnung für Marcela Brabacová für Zusammenarbeit der Tourist-Info-Büros
Wege kurz und unkompliziert

Die erste grenzüerschreitende Auszeichnung der Stadt Waldsassen durfte Marcela Brabacová (2. von links) von Bürgermeister Bernd Sommer entgegen nehmen. Links Günther Juba, rechts Beatrix Rustler. Bild: kgg
Politik
Waldsassen
12.10.2017
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Überraschungen prägen den Vortragsabend des deutsch-tschechischen Stammtisches im Kunsthaus. Für Marcela Brabacová, die übers Thema "Cheb versus Eger" spricht, gibt es eine Auszeichnung der Stadt.

Nach der Eurovisions-Hymne, gespielt von drei Musikern, zeigten sich Stammtisch-Initiator Günther Juba und Bürgermeister Bernd Sommer über den guten Besuch - unter anderem auch von Stammtischfreunden aus Eger. Seit fast drei Jahrzehnten, so Sommer, seien nun schon Zusammentreffen und Feiern von Deutschen und Tschechen im Mittelpunkt Europas möglich. Allerdings kenne man sich gegenseitig immer noch nicht richtig. Deshalb freute sich Sommer darauf, Neues über Land und Leute jenseits der nun offenen Grenze erfahren. Juba erklärte auf den späteren Vortrag (eigener Bericht) eingehend, die Bezeichnung "Cheb" gebe es nicht erst seit Ende des Zweiten Weltkriegs; sie werde bereits 1374 urkundlich erwähnt. Marcela Brabacová habe die Besucherzahl von früher 30 000 auf heute 80 000 jährlich gesteigert. Dabei mache die Leiterin der Abteilung für Kultur, Tourismus, Schulwesen und Sport in der Stadtverwaltung auch auf die Nachbar- und Klosterstadt mit ihren kulturellen Besonderheiten aufmerksam.

Von einem guten und freundschaftlichen Miteinander berichtete Beatrix Rustler als Verantwortliche in der Stadtverwaltung Waldsassen. Sie bedankte sich bei Brabacová für die stets unkomplizierten kurzen Wege zwischen den beiden Tourist-Infobüros und gemeinsamen Auftritten bei Tourismus-Messen. Bernd Sommer überreichte für das beispielhafte Engagement die erste grenzüberschreitende Auszeichnung - ein Porzellanrelief mit Basilika-Motiv sowie Karten für Basilikakonzerte. Geschenke überreichten auch Beatrix Rustler und Günter Juba. Abschließend es eine weitere Überraschung - die Uraufführung einer Eigenkomposition aus beiden Nationalhymnen.
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