Bei den Urnengräbern im Friedhof
Schäden an den Steinplatten

Die Situation an den Urnenwänden im Friedhof (Bild) beschäftigte den Stadtrat. Bild: kdi
Politik
Waldsassen
14.12.2016
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Blumen, anderer Zierrat und Kerzen. Die Urnengräber am Friedhof beschäftigten in der letzten Sitzung des Jahres den Stadtrat.

Monika Gerl berichtete über die Arbeit des Rechnungsprüfungsausschusses und würdigte die Zusammenarbeit im Gremium. "Das klappt hervorragend und macht echt Spaß." Das Gremium hatte die Jahresrechnung 2015 geprüft. "Alle Fragen wurden während der Prüfung erledigt", ließ die SPD-Stadträtin das große Entgegenkommen der Mitarbeiter in der Verwaltung durchblicken. Bei der Besichtigung der städtischen Einrichtungen kam Gerl auf den Friedhof zu sprechen - vor allem auf die Urnenwände, -säulen und -stelen im hinteren Bereich. "Da dort immer noch Probleme ... auftreten, sollte im Stadtrat diese Problematik und die weitere Vorgehensweise besprochen werden ...", heißt es dazu im Protokoll. Blumenschmuck und anderer Zierrat erschwerten die Pflege der Friedhofsflächen. "Durch bestimmte Kerzen würden zudem Steinplatten beschädigt", heißt es weiter.

Über den Grenzwerten

"Das wird uns noch viel Geld kosten", erklärte Monika Gerl im Hinblick auf die Kläranlage Münchenreuth: Beprobungen der seit 1986 existierenden Teich-Kläranlage hätten zweimal Grenzwertüberschreitungen ergeben. "Aus diesem Grunde musste ein Gutachten in Auftrag gegeben werden, das drei Möglichkeiten zur Beseitigung dieses Problems bewertet." Wie es dazu in der Sitzung hieß, soll das Ergebnis in einer der nächsten Sitzungen vorgestellt werden. Bürgermeister Bernd Sommer unterstrich die, wie es hieß, "... konstruktive Prüfung mit dem besonderen Blick auf Wirtschaftlichkeit."

In den Stellungnahmen der Fraktionen kam CSU-Sprecher Andreas Riedl auf die Kosten für die Elektrospeicherheizung in der Friedhofshalle zu sprechen. Der Ausschuss hatte dazu eine kostengünstigere Alternative angeregt; Riedl nannte als Beispiel eine Marmorplatten-Heizung, wie sie auch im Kondrauer Feuerwehrhaus installiert ist. Johannes Schuster (SPD) unterstrich die vergleichsweise geringen Beanstandungen im Haushalt 2015. "Es ist gut gewirtschaftet worden." Ähnlich äußerte sich auch Bernhard Lux (Freie Wähler). "Die geringen Anmerkungen lassen auf sparsames Wirtschaften schließen." (Info-Kasten)

HintergrundSPD-Stadträtin Monika Gerl ist Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses. Weiter gehören dem Gremium an die Stadtratsmitglieder Elmar Brandl, Rainer Gerl, Markus Scharnagl, Ferdinand Sperber sowie Johann Wurm. Die Jahresrechnung 2015 war an drei Terminen im November geprüft worden - darunter bei einem Außentermin am 8. November, als Stadt-Einrichtungen besichtigt worden waren. Mit dabei waren als Vertreter der Stadt Stadtbaumeister Hubert Siller sowie Bauhof-Mitarbeiter Benjamin Müller. (pz)
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