08.05.2018 - 20:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Führungen im Rathaus und im Kloster-Mühlenviertel Denkmal- und Brandschutz

Das Publikum nutzt das einmalige Angebot gerne. Mühlenviertel-Baustelle und Rathaus-Sanierung besichtigen viele Interessenten. Der "Tag der Städtebauförderung" ist der Anlass.

Groß war das Interesse an der Führung durch die Rathaus-Baustelle zum "Tag der Städtebauförderung" - im Bild der neu gestaltete Eingangsbereich. Bild: kgg
von Autor KGGProfil

Zur Führung durch die Rathaus-Baustelle konnte Bürgermeister Bernd Sommer im Rathaus seitens des Architekturbüros "Brückner&Brückner" das Projektleiter-Team Torsten Will und Katharina Bäpple begrüßen. Wie Will eingangs sagte, sei seitens des Architekturbüros ein ganzes Jahr nur die Planungen gesteckt worden, ohne das etwas sichtbares äußerlich geschehen ist. Und nebenbei erklärte Will, dass er sich freue an einem der schönsten Plätze in der nördlichen Oberpfalz derartiges realisieren zu dürfen.

Anhand von Bildern zeigte Torsten Will die dringend notwendig gewordene Sanierungsmaßnahme des Rathauses und die dabei zu berücksichtigenden Forderungen in Sachen Denkmal- und Brandschutz mit auf. Die künftige Nutzung und der dabei zum Teil neu angeordneten Räumlichkeiten erläuterte Bürgermeister Bernd Sommer beim Rundgang durch die Baustelle - vom Erdgeschoss bis hinauf ins Dachgeschoss. Vom Rathaus führte der Weg über den Klosterhof zum Mühlenviertel, wo Sr. M. Sophia Schlembach mit interessierten Teilnehmern auf den Start der Führung wartete. Die Leitung der Tour hatten die DP-Architekten Michael Krapf und Katharina Faltenbacher. Michael Krapf erläuterte kurz Geschichte dieses Teils der Klosteranlage; danach gingen beide Architekten auf den Sachstand der Maßnahme und auf die laufenden Arbeiten ein. Dabei durften die Teilnehmer auch das ehemalige - und nicht wiederzuerkennende - Sudhaus besichtigen, das künftige Domizil von Physiotherapeut Gerhard Grüner. Dazu wurden mehrere Räumlichkeiten in Trockenbauweise eingebaut; diese könnten laut Michael Krapf wieder rückgebaut und anderweitig genutzt werden. Bei der Besichtigung der anderen zu Wohnungen umgebauten Gebäuden durften die Besucher einen Blick durchs Fenster in die ehemalige Schmiede und Schlosserei des Klosters werfen. Dieser Raum, so Will, bleibe in seinem Ursprung als kleines Museum unverändert erhalten.

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