Gesprächstermin zum Lkw-Transit
Ministerium reagiert auf Proteste

Ein Lastzug quält sich um die enge Kurve am Backie-Eck, ein entgegenkommender Lkw muss weit ausweichen: Szenen wie diese spielen sich täglich vielfach in Waldsassen ab. Jetzt hat das Innenministerium auf einen erneuten Protestbrief und die Demo reagiert - bei einem Gesprächstermin soll die Problematik erörtert werden. Bild: kgg
Politik
Waldsassen
19.05.2017
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"Es bewegt sich was, die Demonstration hat ihre Wirkung nicht verfehlt!" Hocherfreut ist Karlheinz Hoyer von der Initiative gegen den Lkw-Transitverkehr über ein Schreiben aus dem Bayerischen Innenministerium, das jetzt bei ihm einging.

Über sein Büro ließ Innenminister Joachim Herrmann mitteilen, dass er seinen Staatssekretär Gerhard Eck beauftragt habe, mit der Waldsassener Initiative, Stadtvertretern und MdL Tobias Reiß einen Gesprächstermin in München zu vereinbaren. Dabei, so heißt es weiter, solle die Verkehrsproblematik erörtert werden. "Die haben jetzt gesehen, dass es bei uns brennt!", ist Karlheinz Hoyer überzeugt und verweist auf einen Brief, den er Ende April an das Innenministerium geschickt hat. Darin habe er als Reaktion auf das ablehnende Schreiben Herrmanns (wir berichteten) noch einmal ganz detailliert die ernste Lage in der Stadt inklusive aller gefährlichen Stellen aufgezeigt und auch jede Menge Bilder von der stark besuchten Demo am 21. April beigelegt. "Es war ganz wichtig, dass die Waldsassener Flagge gezeigt haben", betont Hoyer. Mit seinen Mitstreitern will Karlheinz Hoyer nun noch versuchen, die Ministeriumsvertreter für das Gespräch direkt zum Brennpunkt nach Waldsassen zu holen.
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