03.12.2016 - 02:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Kommunale Verkehrsüberwachung Oberpfälzer Blitzer

Im Prinzip ändert sich nichts. Nur dass die Autos nicht mehr dem Zweckverband in Töging am Inn im Landkreis Altötting gehören.

Umfang und Technik der Geschwindigkeitsmessungen bleiben unverändert: Nach dem Jahreswechsel gehört die Stadt Waldsassen dem Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz in Amberg an. Archivbild: Hartl
von Paul Zrenner Kontakt Profil

(pz) "Die Oberpfälzer freuen sich auf uns", sagt Bürgermeister Bernd Sommer über den anstehenden Wechsel bei der kommunalen Verkehrsüberwachung. Seit Jahren setzt die Stadt Waldsassen auf Unterstützung der Blitzer in Autos mit AÖ-Kennzeichen. Doch zum Jahreswechsel gibt es eine Veränderung. Die Stadt Waldsassen tritt dem Zweckverband "Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz" bei, überträgt ihm die Überwachung des fließenden Verkehrs. Den Beschluss fasste der Stadtrat in der November-Sitzung. "Es hat nichts damit zu tun, dass wir mit ihnen nicht zufrieden waren", sagt Sommer über den Töginger Verbund. Dort hat die Stadt Waldsassen ihren Austritt erklärt - zum Ende des Jahres. Logistisch wäre es schwieriger gewesen mit den Oberbayern. Der Umfang der Kontrollen und die Technik blieben auch ab Jahreswechsel gleich. Waldsassener müssten mit Geschwindigkeitsüberwachung an allen Stellen im Ort rechnen - in Wohngebieten wie an Hauptverkehrswegen. Auch die Polizei sei in Sachen Geschwindigkeitsüberwachung tätig, "sehr engmaschig", wie Sommer weiß. Noch mehr Kontrolle würde bedeuten, fast an jeder Ecke einen festen Blitzer aufzustellen. "Man muss ständig damit rechnen, dass überwacht wird." Dies gelte auch für verkehrsberuhigte Zonen, auch auf Basilika- und Johannisplatz. "Da gilt halt mal Schrittgeschwindigkeit."

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