Konzept für die Gartenschau-Bewerbung
Eislaufen beim Abtschloss

Harald Hertel, Äbtissin Laetitia Fech, Annette Spreitzer-Hochberger, Johanna Härtl und Raimund Böhringer (von links) beim Workshop. Bild: pz
Politik
Waldsassen
14.11.2017
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Aus Prospekten werden Bilder ausgeschnitten und auf Papierbögen beklebt und diese mit dickem Filzstift beschriftet: Engagiert bei der Sache sind die vier Arbeitsgruppen. Ihr Thema: "Warum sollten Besucher nach Waldsassen kommen?"

Der Kern rund ums Kloster, der Mitterhof und die Wondreb-Auen als weitere Erlebnisbereiche: Das Konzept für die Bewerbung Waldsassens zur Landesgartenschau 2024 wächst. "Wir werden alles dafür tun, dass es klappt", ist Raimund Böhringer vom Büro "Ideen finden" in Wunsiedel vom Erfolg überzeugt. "Wir haben eine super Ausgangslage für den weiteren Weg." Beim dritten und letzten Workshop geht es zweieinhalb Stunden lang ums Verfeinern der bisher erarbeiteten Details. Mit Böhringer gekommen sind Sonja Krasser und Ewa Pankowska. Sie haben alle Räumlichkeiten des Kunsthauses für den Workshop belegt. Dabei geht es methodisch ans Werk. "Man spürt schon, dass Substanz da ist", so Böhringer, der sich immer wieder bei den Gruppen umhört und beeindruckt ist von den Ergebnissen: Äbtissin Laetitia Fech, Johanna Härtl, Annette Spreitzer-Hochberger und Harald Hertel skizzieren die Möglichkeiten rund ums "Klostererlebnis Gärten" - unter dem Motto "Stille begegnen - Rhythmus finden". Nebenan auf der Kunsthaus-Bühne entwerfen Inge Frank, Helmut Plommer, Helmut Zeitler und Hubert Siller mit dem Titel "Waldsassen - barocker Himmel Bayerns" ein strammes Programm - von morgens bis abends - mit der Besichtigung attraktiver Lieblingsorte. "Wasser erleben" lautet das Thema von Josef Weber, Matthias Frank und Nils Wittmann: Kajak- und Kanutouren, Wasser zur Energiegewinnung - Stichwort "Mühlbach" - werden ebenso genannt wie die Idee, am Abtschloss eine Wasserfläche anzulegen. Die könnte winters auch zum Eislaufen genutzt werden. Die Vorzüge Waldsassens durch die Nachbarstadt Eger analysieren Bürgermeister Bernd Sommer, Markus Scharnagl und Johann Wurm. Sie skizzieren einen mit Efeu und Blumen berankten Schlagbaum - Symbol für das gemeinsame Zusammenwachsen in Europa. (Info-Kasten)

Präsentation in der Bürgerversammlung"Jetzt kommt Dynamik in die Sache" freut sich Bürgermeister Bernd Sommer: Er geht fest davon aus, dass Waldsassen die Veranstaltung erhält. Bereits am 30. November ist ein erstes Gespräch bei der Gartenschau-Gesellschaft in München geplant, am 4. Dezember wird Sommer in der Sitzung des Stadtrats über den Sachstand berichten. Das bisher erarbeitete Konzept für die Gartenschau-Bewerbung wird auch bei der Bürgerversammlung am 23. November um 19 Uhr im Jugendheim ein Thema sein. Böhringer wird die Details erläutern. (pz)
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