16.03.2018 - 09:30 Uhr
Waldsassen

Nächster Workshop zur Gartenschau-Bewerbung Landschaft im Fokus

Kompetente Hilfe

"Sie wissen, wie's geht", lobte Bürgermeister Bernd Sommer zu Beginn des Workshops die, so wörtlich, "gute Begleitung und kompetente Hilfe" durch das Ingenieurbüro "Ideenfinden": "Wir wären eigentlich fertig, aber wir wollen die Zeit nutzen um noch besser zu werden als die anderen." Neben Sommer sowie Raimund Böhringer und Cordula Klein vom Ingenieurbüro waren bei dem Workshop dabei Manfred Brunner (Gerwigkreis), Johanna Härtl (KuBZ/Umweltstation), Stadtbaumeister Hubert Siller, Rudolf Ehstand, Matthias Frank, Inge Frank, Marion Höcht (Maschinenring) und Harald Hertel (Kulturerbe-Projekt). (pz)

Die Workshop-Teilnehmer reisen gedanklich viele Monate in die Zukunft: Waldsassen hat bereits den Zuschlag für die Gartenschau - eine Vorstellung, die Ideen und Verbesserungsvorschläge nur so sprudeln lässt.

Die Rad- und Wanderwege rund um Waldsassen sollen zur Gartenschau optimiert werden. Bild: exb
von Paul Zrenner Kontakt Profil

"Wir sind schon ziemlich fortgeschritten", erklärte Raimund Böhringer über das Konzept zur Bewerbung Waldsassens für die Bayerische Landesgartenschau 2024. "Heute steht die Landschaft im Fokus." Kernthema des Konzepts sei das Historische - "... was im Wald angefangen hat", so Böhringer über Kloster, die Teichlandschaft, die Wondreb-Aue. Kloster und Mitterhof seien die Schwerpunkte, wobei das frühere Klostergut in einer Art "Huckepack"-Lösung aufgewertet werden könnte "... wenn die öffentlichen Fördergeber großzügig sind", so der Sprecher einschränkend.

Zwischen den zwei Gartenschau-Schwerpunkten müssten auch neue Wegeverbindungen geschaffen werden, wie es hieß. Auch die Steg-Lösung zwischen Festplatz und Kloster (wir berichteten) wurde noch einmal genannt: Matthias Frank interessierte dabei, wie die Straßenquerung gelöst wird. "Ganz einfach ist es nicht aber machbar", erklärte dazu Bernd Sommer und erwähnte, dass dazu ein Architektenwettbewerb gestartet wird. "Karten sind absolut wichtig", erklärte Inge Frank von der Tourist-Info im Zusammenhang mit den Radwegen. Waldsassen sei in drei Fernradwege eingebunden, außerdem in zwei Landkreis Wege. Ein Hindernis seien verschiedene Startpunkte. Viel passiert sei dagegen bei der Beschilderung. "Dafür haben wir auch lange genug gekämpft", ergänzte Rudolf Ehstand. Er nahm als "Radwege-Manager" im Landkreis an dem Treffen teil und war sich mit Inge Frank einig: "Wege-Paten sind das Wichtigste!" Die ehrenamtlichen Helfer gewährleisteten Qualität. "Der Weg allein nützt nichts, wenn er nicht gepflegt ist." Die für die hiesigen Abschnitte des Goldsteigs verantwortlichen Paten hätten Werkzeug dabei. Auch Markierungen seien wichtig. "Stadtnahe Runden brauchen Themen", erklärte Bernd Sommer zu den Wanderwegen. Während der Gartenschau könne man dies ausprobieren. "Was gut ist behalten wir hinterher."

"Da sollten wir uns total reinhängen", meinte Böhringer zur Beteiligung des Klosters am Europäischen Kulturerbe-Jahr - eine großartige Vorlage für die Gartenschau-Bewerbung. Harald Hertel schilderte die Einzelheiten dazu. Cordula Klein zeigte neue Möglichkeiten auf, wie Besuchern Sehenswürdigkeiten über neue Technologien präsentiert werden können - etwa mit virtuellen Rundgängen. Am Beispiel der Egerer Burg durften sich die Workshop-Teilnehmer dann wieder auf Zeitreise begeben - viele Jahrhunderte zurück.

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