Parken am Basilikaplatz
Sondergenehmigungen nur für Berechtigte

Parken am Basilikaplatz (Bild) ist während der Rathaussanierung mit Sondergenehmigung erlaubt - für Handwerker, Gehbehinderte oder für Gäste des Hotels der Familie Pirkl, als ortsnaher Ersatz für Plätze im Rathaushof.
Politik
Waldsassen
16.05.2017
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Vor der Abstimmung über zusätzliche Parkplätze am Goetheplatz - sechs vorm Pöllinger-Haus und ein Behindertenparkplatz rechts neben dem Eingang zu den Neuen Gärten - entwickelte sich über das Parken allgemein eine längere Diskussion. "Ich begrüße, dass wir da nachschärfen", erklärte Markus Scharnagl. Besonders drängend sei das Problem am Wochenende. "Das hat schon zu Unmut geführt" monierte der CSU-Rat, dass Parküberwacher offenbar akkurat zu den Gottesdienstzeiten kontrolliert hätten. Scharnagl dachte an Gehbehinderte. "Die wollen kirchennah parken." Es sei mehr Aufklärungsarbeit nötig, außerdem eine bessere Beschilderung zur Schwanenwiese.

Außerdem kam Scharnagl aufs Parken am Basilikaplatz mit spezieller Genehmigung zu sprechen. "Die könnten doch alle auf die Schwanenwiese", so der Sprecher über die Alternativen und wollte andererseits wissen: "Wer bekommt denn alles so einen Sonderausweis?" Der CSU-Mann erkundigte sich, ob auch Gehbehinderte, die etwa einen Dienst in der Anbetungskapelle der Basilika leisteten, in den Genuss eines solchen Sondererlaubnis kämen. Bürgermeister Bernd Sommer erklärte dazu, dass Autofahrer mit außergewöhnlicher Gehbehinderung einen solchen Ausweis erhalten und solche, die darauf angewiesen seien - etwa Handwerker. "Ich bekomme keinen", erläuterte Sommer dass er keine Sonderausweis habe: "Ich bin nicht gehbehindert und ich bin auch kein Handwerker." Wer keine Genehmigung habe, der solle die nahen Alternativen wählen: "Über die Schwanengasse brauche ich 90 Sekunden."

Parken begrenzen


Mit den Kontrollen solle niemand geärgert oder gegängelt werden. Es gehe darum Rettungswege frei zu halten und Parken dort zu begrenzen, wo dies möglich sei. Gäste des Hauses Pirkl dürften ihre Autos mit Ausnahmegenehmigung auf den Basilikaplatz stellen - als ortsnaher Ersatz für die Plätze am Rathaushof. Darauf bestehe rechtlicher Anspruch.

Mit Ausweis frei Parken


Freier Wähler Johann Wurm verwies darauf, dass Autofahrer mit außergewöhnlicher Gehbehinderung und Ausweis ihre Fahrzeuge ohnehin in verkehrsberuhigten Bereichen für drei Stunden parken dürften. Insofern wären die Veränderungen am Goetheplatz gar nicht notwendig.
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