17.08.2017 - 16:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Abschied von Pater Romanos Wehmut erfüllt die Pfarrei

Pater Romanos Werner kam erst vor einem Jahr als Pfarrvikar nach Waldsassen. Doch mit seiner offenen und freundlichen Art habe er die Herzen der kleinen und großen Gläubigen im Sturm erobert, wie der Familiengottesdienstkreis betont. Entsprechend herzlich fiel die Verabschiedung aus.

Der Festgottesdienst wurde von Pater Marianus, Pater Romanos und Stadtpfarrer Thomas Vogl (von links) zelebriert.
von Konrad RosnerProfil

Viel Wehmut lag in der Luft bei einem Gottesdienst und einem Empfang im Pfarrgarten. Viele Besucher waren vor Ort, um sich von Pater Romanus zu verabschieden, der ab 1. September in der Pfarrei St. Nikolaus in Landshut wirken wird. Betroffen zeigte sich Gudrun Sirtl, die für die Kolpingsfamilie, die KAB und den Frauenbund sprach: "Ich bin erschrocken, dass Sie weggehen. Wenn Stadtpfarrer Thomas Vogl einmal aus Waldsassen weggeht, verlange ich, dass Sie sich sofort für Waldsassen bewerben!" Die Grüße und den Dank der Stadt Waldsassen überbrachte 2. Bürgermeister Karl-Heinz Hoyer. Er verwies darauf, dass er seit seinem ersten Treffen mit Pater Romanos sehr beeindruckt sei. "Er ist halt a echter Oberpfälzer." Hoyer verwies auf die schönen Predigten des Pfarrvikars und interessante Gespräche. Als Abschiedsgeschenk überreichte Hoyer im Namen der Stadt ein Bild.

Auch Stadtpfarrer Thomas Vogl fand herzliche Worte für Pater Romanos. "Es war ein schönes, ein ereignisreiches und ein unkompliziertes Jahr, das wir mit Ihnen erleben durften." Dafür könne er nur ein herzliches "Vergelt's Gott" sagen, auch im Namen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung. Neben der angenehmen Art habe ihm vor allem der hervorragende Gesang des Paters imponiert. "Das war schon eine Besonderheit", so Vogl. Man habe Pater Romanos gerne zugehört. Der Stadtpfarrer überreichte eine kleine Statue des Geschändeten Heilands sowie einen Krug Zoigl.

Pater Romanos verwies darauf, dass es sein Wunsch gewesen sei, in die Oberpfalz zurückzukehren. Umso mehr habe er sich damals gefreut, nach Waldsassen zu kommen. "Hier bin ich mit offenen Herzen empfangen worden." Sein Dank galt den Gläubigen, den Ministranten, den Vereinsgremien sowie den "professionellen Akteuren" in der Pfarrei mit Stadtpfarrer Thomas Vogl und Pater Marianus an der Spitze. "Ich konnte hier vieles lernen." Dem Basilikachor dankte er dafür, dass er aktiv mitsingen durfte. "Es ist mir in Waldsassen sehr, sehr gut gegangen." Pater Romanos kündigte an, dass er Waldsassen im November besuchen werde. "Ich darf beim Elias mitsingen." Er versprach, dass er auch danach immer wieder mal nach Waldsassen kommen werde.

Dem Empfang vorausgegangen war ein Festgottesdienst in der Basilika, wobei Pater Romanos Werner als Hauptzelebrant wirkte. Imposant war zu Beginn der Einzug der 25 Ministranten und der drei Geistlichen. In seiner Predigt ging Stadtpfarrer Thomas auf die Aufnahme Mariens in den Himmel ein.

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