22.04.2016 - 02:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Akupunktur lindert Schmerzen Druck an Händen und Ohren

Grundlage der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), ist das Qi. Es beschreibt den Lebensatem und ist in stetem Fluss. Wird dieser gestört wird der Mensch krank. Akupunktur kann die Beschwerden lindern.

Beim Vortrag von Chefärztin Elisabeth Eißner (links) kamen vor allem die praktischen Beispiele der Akupressur gut an. Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

In einer Veranstaltung der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen in Zusammenarbeit in Zusammenarbeit mit Orthopädischen Rehabilitation am Gesundheitszentrum Waldsassen der Klinken Nordoberpfalz am Dienstag referierte Chefärztin Elisabeth Eißner über Geschichte und Wirkungsweise der Akupunktur. In der TCM werden verschiedene Faktoren wie Lebensweise und Konstitution, die den Fluss des Qi durch den Körper stören können, mit betrachtet. Verteilt wird das Qi über zwölf Haupt- und acht Sondermeridiane. Dort befinden sich besonders viele Nerven. Wie Studien ergeben haben, sind während einer Akupunkturbehandlung die zugehörigen Hirnareale aktiv.

Akupunktur dient der Schmerzlinderung. "Besonders Migräne- und Arthrose-Patienten profitieren von dieser Art der Behandlung", erklärte Eißner. Dennoch wies sie darauf hin, dass durch reine Akupunktur keine Heilung erfolge, da die Ursache der Schmerzen nicht behoben würde. Vielmehr sei eine Kombination mit weiteren Behandlungsmethoden eine gewinnbringende Herangehensweise. Denselben Regeln wie die Akupunktur folgt auch die Akupressur. Eißner demonstrierte, wie diese in den Alltag integriert und beispielsweise gegen Kopfschmerzen eingesetzt werden können. Dafür zeigte sie einige Punkte an Händen und Ohren, die über gezielten Druck stimuliert werden können.

Fester Teil der Behandlung

In der Orthopädischen Rehabilitation in Waldsassen gehören viele Teile der chinesischen Medizin, wie Akupunktur und Kinesio Taping, mittlerweile zum festen Behandlungsspektrum.

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