17.01.2018 - 08:43 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Caritas betreibt Altenheim Waldsassen: Etabliert, erfahren, katholisch

Vergangenes Jahr der Einzug der Bewohner des Heimes St. Maria. Jetzt ist ein zweiter Schritt der Veränderungen im Haus St. Martin vollzogen - der Trägerwechsel. Die Caritas betreibt nun das Waldsassener Altenheim.

Das Seniorenheim St. Martin (Bild) in Waldsassen steht seit Jahresbeginn unter der Trägerschaft des Diözesan-Caritasverbands. Bild: kgg
von Paul Zrenner Kontakt Profil

Seit 1. Januar hat der Diözesan-Caritasverband Regensburg die Trägerschaft des kirchlichen Altenheims St. Martin übernommen. Der Wohlfahrtsverband ist neuer Betreiber des Hauses. Bisher wurde das Heim von der katholischen Kirchenstiftung betrieben, die aber weiterhin die Bauträgerschaft innehat. Das haben Caritasverband und Pfarrer Thomas Vogl nun gemeinsam bekannt gegeben. "Mit der Caritas haben wir nun einen etablierten, erfahrenen und vor allem katholischen Träger für unser kirchliches Heim gefunden", sagte Pfarrer Vogl. Damit sei für die Bewohner und Pflegebedürftigen weiterhin eine hohe Versorgungs- und Pflegequalität gesichert. Und auch für die Mitarbeitenden des Hauses ändere sich nichts. Die Caritas gilt als verlässliche Arbeitgeberin und bezahlt ihre Mitarbeitenden nach Tarif.

In den kommenden Monaten gehe es nun darum, die schon in mehreren Bauabschnitten getätigten Baumaßnahmen voranzubringen, heißt es weiter. Dabei geht es, so Pfarrer Vogl auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien, um den Abschluss der beiden letzten Bauabschnitte: Dabei müssen der Eingangsbereich und die Aufenthaltsbereiche der einzelnen Stockwerke fertiggestellt werden. "Leider ist die endgültige Bausumme noch nicht klar, da die Planungen dafür noch andauern", teilt der Stadtpfarrer mit.

Der Pressemitteilung zufolge soll außerdem ein bereits eingeführtes neues System der Pflegedokumentation weiterentwickelt werden. "Wir sind auf einem guten Weg und werden das Haus im christlichen Geist, zum Wohle der Bewohner und seiner Mitarbeitenden sowie mit Blick auf Wirtschaftlichkeit führen", sagte Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann.

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