Deutliche Worte von Pfarrvikar Romanos Werner beim Kolpinggedenktag
Gegen Spuren des Unfriedens

Vermischtes
Waldsassen
13.12.2016
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Die Kolpingfamilie gedachte des Gesellenvaters - traditionell mit Gottesdienst und Feier. Dort sind langjährige Mitglieder geehrt worden, darunter Josef Schrott. Auch die aktuelle Politik war ein Thema.

Wie Pfarrvikar Pater Romanos Werner in seiner Predigt beim Gottesdienst in der Basilika sagte, war der Handwerker und Priester Adolph Kolping nicht nur ein Mann der Worte, sondern insbesondere der Taten. Seinen Spuren zu Gott hin zu folgen sei auch heute noch ein begeisternder Auftrag. Sein soziales Engagement von damals werde heute vom Kolpingwerk weltweit fortgeführt.

Tätige Nächstenliebe

"Unsere Aufgabe ist es diese tätige Nächstenliebe im Auftrag Adolph Kolpings weiterzuführen, weiter zu entwickeln und dabei Spuren Gottes zu hinterlassen", sagte Pater Romanos und forderte, den Parolen von Menschen gegenüber Personen anderer Herkunft entschieden entgegen zu treten. Sie legten "Spuren des Unfriedens in der Gesellschaft", sagte der Prediger. Diese seien keineswegs zu vereinbaren mit christlichen Grundsätzen.

Bei der Gedenkfeier anschließend im kleinen Jugendheim-Saal dankte Vorsitzender Werner Hahn Pater Romanos für seine klaren Worte in der Predigt im Hinblick auf die "Unfriedensstifter" in der heutigen Gesellschaft und pflichtete dieser Aussage bei. Vorsitzender Werner Hahn freute sich zusammen mit Stellvertreterin Sigrid Köstler eine Reihe Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verband mit Urkunden und Ehrennadeln auszeichnen zu können. Zudem gab es wieder ein Dankeschön in Form einer Bibel für engagierte Mitglieder, die zum Beispiel den Monats-Weiser erstellen und austragen. Nach dem gemeinsam gesungenen Kolping-Lied stimmte Vorsitzender Werner Hahn mit der Geschichte von Ochs und Esel an der Krippe auf das nahende Weihnachtsfest ein.

Hilfe zur Selbsthilfe

Regina König von der Kolpingfamilie Marktredwitz berichtete in Vertretung ihres erkrankten Ehemannes Martin über die Reise 2015 nach Brasilien und den Besuch vieler Kolpingfamilien dort. Wie sie dabei aufzeigte, ist die Unterstützung des Zentralverbandes und des Diözesanverbandes mit dem der Erlös aus den Altkleidersammlungen hier gut investiert, bei den Ärmsten der Armen die dort in dem riesigen Land leben. Regina König zeigte mit ihren Bildern auf, wie Hilfe zur Selbsthilfe dort funktioniert und dankbar von den Leuten der einzelnen Kolpingfamilien angenommen wird. (Info-Kasten)

Treue Mitglieder der KolpingsfamilieFür 25 Jahre Treue zu Kolping wurden Agnes und Manfred Schwägerl geehrt. 25 Jahre Mitglied sind auch Florian Meyer, Christina Bergauer, Jürgen Fürst, Andreas Rosner, Elisabeth Pietruschka. Für 40 Jahre konnten eine Urkunde entgegennehmen: Karin Faltenbacher, Rita Tiller, Annemarie Rögner, Marianne Rüth, Rosemarie Härtl, Josefine Koch, Walter Spitzl, Eberhard Tiller und Ingrid Vogl. 40 Jahre bei Kolping ist auch Sieglinde Bergmann. Für 50 Jahre geehrt wurde Berthold Kreuzer, für 60 Jahre Richard Balk, Franz Ernst und Willi Härtl. 60 Jahre dabei auch Ferdinand Vogl. Für 65 Jahre erhielt Josef Schrott eine Urkunde. (kgg)
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