01.06.2017 - 20:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Familie Frank züchtet auf dem Klostergut Strauße Verhältnis passt

Der Mitterhof wurde bis 1967 vom Kloster Waldsassen betrieben. Das denkmalgeschützte Anwesen ist eines der ältesten der Oberpfalz, gegründet vermutlich Ende 16./ Anfang 17. Jahrhundert. Seit 3 Jahren züchtet dort die Familie Frank Strauße.

Ortsvorsitzende Angela Baumgartner (3. von links) bedankte für den SPD-Arbeitskreis mit einem kleinen Geschenk bei der Familie Frank für den aufschlussreichen Rundgang. Bild: exb
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Den Mitterhof besichtigten jetzt Mitglieder des kommunalpolitischen Arbeitskreises im SPD-Ortsverein. Matthias Frank informierte über die Einzelheiten: Zurzeit seien auf dem Hof 9 erwachsene Strauße und mehrere ein- und zweijährige Küken. "Der Strauß kann fast vollständig verwertet werden", so der Straußenfarmer. Als Motivation, Strauße zu züchten, sagte Matthias Frank: "Ein Supermarkt regt mich auf.". Seine Tiere befänden sich 365 Tage auf der Weide. Es gäbe keine Massentierhaltung, keine Tiertransporte, und vor allem müssen keine Medikamente verabreicht werden. "Straußenfleisch ist Heilfleisch" so das Fazit des Farmers. Das Nutzungskonzept der Straußenfarm werde auch vom Kloster unterstützt. "Das Verhältnis passt großartig", so Frank. Berta Frank stellte ihre sanftmütigen Alpakas und Lamas vor. Sie seien ruhig und eher ängstlich. Der Kontakt mit diesen Tieren werde therapeutisch genutzt. "Die Tiere haben eine besondere Ausstrahlung, bei der Berührung geht es um das Gefühl", so die Heilpraktikerin. Als echter Familienbetrieb gab Tochter Sabrina Staufer Einblicke in das Aufbereiten und Verarbeiten von Wolle der Alpakas.

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