17.11.2017 - 20:10 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Hebfest im Mühlenviertel

(upp) Das Ziel ist klar vorgegeben: 2019 soll das Haus "Heilige Gertrud" eingeweiht werden. Eine wichtige Etappe auf dem Weg dorthin war am Freitag das Richtfest auf der Mühlenviertel-Baustelle - nur sieben Monate nach Baubeginn. Prominente Teilnehmerin war Staatsministerin Emilia Müller. Obwohl es in der Nacht in Müllers Familie einen Trauerfall gegeben hatte, hielt sie Wort und kam. Damit es den Gästen, unter denen auch Regierungspräsident Axel Bartelt war, nicht zu kalt wurde, hatten die Klosterschwestern das frisch verputzte Foyer des sanierten Gebäudes liebevoll als "Festsaal" mit Kerzen und Grünzeug geschmückt.

Mit einem symbolischen Hammerschlag von Bürgermeister Bernd Sommer und Äbtissin Laetitia Fech war das Richtfest beendet. Danach gab es im Haus St. Joseph noch eine zünftige Brotzeit. Bild: ubb
von Redaktion OnetzProfil

Die Sanierung bedeute die Rückgewinnung eines traditionsreichen Ökonomie- und Wirtschaftsraumes, was ein wesentlicher Beitrag für die Zukunft der Abtei, der Stadt und des Landkreises sei, sagte die Äbtissin. Sie sah im Projekt eine enorme Aufwertung für die Stadt und ganz Bayern. Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller fand den neuen Namen des Hauses überaus gelungen, sei doch die heilige Gertrud die einzige deutsche Heilige, die den Beinamen "die Große" getragen habe. "Das passt zu Waldsassen", so Müller. Bürgermeister Bernd Sommer hatte eine Überraschung. Er überreichte der Äbtissin eine historische Bautafel aus dem Jahr 1933 aus dem Mühlenviertel (ausführlicher Bericht folgt ).

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