08.03.2018 - 20:00 Uhr
Waldsassen

Jahreshauptversammlung der KAB Waldsassen Aktiv in Kirche und Gesellschaft

Den Sonntag vor dem Zugriff durch Handel und Gewerbe weiterhin schützen - das ist ein großes Anliegen der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). Künftig soll die Aktion "Sonntag muss Sonntag bleiben" mehr als bisher präsent sein. Der Pfarrer sichert Unterstützung zu.

Die geehrten Mitglieder des KAB-Ortsverbands zusammen mit Diözesansekretär Markus Nickl, Vorsitzenden Angela Hetz und Gudrun Sirtl (von links) sowie (von rechts) Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta, Bürgermeister Bernd Sommer, Pfarrvikar Markus Hochheimer und Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl. Bild: exb
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Die Jahreshauptversammlung des Ortsvereins der KAB im Jugendheim stand ebenfalls unter dem Motto "Sonntag muss Sonntag bleiben". Vorsitzende Gudrun Sirtl ging auf die Kampagne näher ein. Die Sprecherin erinnerte an den Gottesdienst am ersten Fastensonntag mit der, so Sirtl, "wunderbaren Predigt".

Die Vorsitzende regte an, künftig einmal im Jahr einen Gottesdienst unter dieses Motto zu stellen. Stadtpfarrer Thomas Vogl schlug dazu den dritten Fastensonntag vor: Dort heißt es in der Lesung über die 10 Gebote "Du sollst den Sonntag ehren".

Im Rechenschaftsbericht verlas der Pressemitteilung zufolge Vorsitzende und Seniorentreff-Leiterin Rosemarie Selch. Ebenso gab es einen Ausblick auf das neue Jahr mit vielerlei Veranstaltungen und Reisen. Besonders hingewiesen wurde dabei auf die Wallfahrt nach Altötting, die Vereinsfahrt in den Chiemgau und die Tagesfahrt im September.

Ebenfalls eine Wallfahrt der Senioren zum Kloster Plankstetten steht auf dem Programm. Wie es hieß, würden Einzelheiten zu den Fahrten und Ausflügen im Pfarrbrief und in der Presse veröffentlicht. In seinem Grußwort bedankte sich Pfarrer Thomas Vogl für das vielfältige Engagement und die Mitarbeit der KAB in Kirche und Gesellschaft. Der Pfarrer freute sich, dass die KAB so gut in der Pfarrgemeinde mitwirkt. Bürgermeister Bernd Sommer sagte, dass er früher nicht gewusst hatte, wie engagiert die KAB auch politische Themen mit aufgreife und sich gesellschaftlich und kirchlich so einbringe.

KAB-Diözesansekretär Markus Nickl ging ebenfalls noch einmal auf die Allianz für einen freien Sonntag ein. Die KAB sei auch ein Sozialverband. Deshalb solle ein Netzwerk von Mitarbeitern ausgebildet werden, die bei Fragen um Rente, Kündigungen, Pflegeversicherungen und Krankenkassen schon vor Ort Verbindungsglieder für Sozialberater Josef Wismeth aus Regensburg sein sollen. Dabei verwies Nickl auf die Beratungsstunden des Rechtsstellenleiters im Jugendheim - alle 2 Monate Donnerstags von 15 bis 16 Uhr. "Bitte nutzen Sie das Angebot", unterstrich Nickl. Sobald es vor Ort einen Vermittler gibt, werde dies in den Medien veröffentlicht. Die Beratung ist für KAB-Mitglieder kostenfrei auch bei Gerichtsverfahren. Erstberatung ist auch für Nicht-Mitglieder kostenfrei. "Wenn es weiterer Schritte braucht, dann muss man eben KAB-Mitglied sein."

Fünf treue Mitglieder des KAB-Ortsverbands sind für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet worden: 40 Jahre in der KAB sind Karolina Balk, Margarete Köstler, Renate Rahn und Elfriede Zintl - sie hatte sich wegen einer Familienfeier entschuldigt. Für 25 Jahre geehrt wurde Veronika Rosner; sie war erkrankt, weshalb der Ehemann Konrad Rosner die Ehrung entgegennahm. Info-Kasten

Ausgediente Mobiltelefone helfen Menschen in Not

In ihrem Schlusswort bedankte sich die Vorsitzende bei allen Mitgliedern des Vorstands für die gute Mitarbeit. Gudrun Sirtl freute sich, dass sie sich auf ihr Team so verlassen kann. Präses Stadtpfarrer Thomas Vogl habe immer ein offenes Ohr für die Belange des Vereins; außerdem würdigte die Sprecherin das Entgegenkommen von Bürgermeister Bernd Sommer in vielen Dingen. Zuletzt verwies die Vorsitzende auf die nächsten Termine - darunter der Kreuzweg am 14. März in der Basilika sowie die Josephs-Andacht in der Mitterhof-Kaplle und das Fastenessen: Dort werden alte und ausgediente sowie defekte Mobiltelefone für die Organisation "Missio" gesammelt. Mit dem Erlös sollen notleidende Menschen unterstützt werden. (exb)

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