Männergesangverein in der Basilika
Tradition zwischen den Jahren

Josef Schwägerl dirigierte den Männergesangverein beim Konzert und unterstützte den Chor auch mit seinem Akkordeon. Bild: kro
Vermischtes
Waldsassen
01.01.2017
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Es sei immer schön, dem Geheimnis der Freude zu lauschen, sagte Stadtpfarrer Thomas Vogl. Weihnachten sei ein Tag der Freude. Freude lasse sich nicht anordnen, Freude könne man sich aber schenken lassen. Das eigentliche Geschenk: Jesus Christus.

Mit einem besinnlichen Weihnachtskonzert beeindruckte der Männergesangverein am Mittwochabend die Besucher in der Stiftsbasilika. Unter Leitung von Josef Schwägerl, der den erkrankten Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter vertrat, interpretierte der 23-köpfige Chor in knapp 70 Minuten ein Konzert mit traditionellen und alpenländischen Liedern.

Gesang und Akkordeon

Am Keyboard mit dabei Lars Amann aus Windischeschenbach. Verbindende meditativen Texte sprach Stadtpfarrer Thomas Vogl. Er sprach von einer guten Tradition "zwischen den Jahren". Mit dem passenden Lied "Heut' ist der Tag der Freude" eröffnete der Männergesangverein das Konzert, ehe im ersten Block "Hört es klingt vom Himmelszelt", "Süßer die Glocken nie klingen" und "Freu dich, Erd und Sternenzelt" folgten. Imposant und zugleich anrührend Lieder wie "Heilige Nacht", "O heil'ge Nacht" und "Gottes Sohn ward ein Kindelein", das der Männerchor hervorragend rüber brachte. Im letzten Block kamen vor allem alpenländische Lieder zur Geltung, die teilweise von Josef Schwägerl mit seinem Akkordeon begleitet wurden - "Weihnacht in den Bergen" oder die Volksweise aus Schlesien "Was soll das bedeuten" und die Salzburger Volksweise "Wie glänzet die Sonn'". Imposant auch "Ihr Hirten erwacht", "Christ ist geboren" und zum Abschluss der "Andachtsjodler". Langanhaltender Applaus belohnte den Chor. Der Reinerlös dieses Benefizkonzerts ist für die Stiftsbasilika bestimmt: Die Zuhörer konnten dafür am Ende des Konzerts spenden.
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