26.02.2018 - 20:00 Uhr
Waldsassen

Monika Beer-Helm beim Gerwig-Kreis: Einstieg in die Familienforschung "Roter Faden" zu Beginn wichtig

Monika Beer-Helm leitet auch den Arbeitskreis im Landkreis. Für angehende Forscher in Waldsassen gab es eine spezielle Einführung in die Thematik. Zu einem Informationsabend über die Geheimnisse der Familienforschung hatte der Gerwig-Kreis im Oberpfälzer Waldverein (OWV) in den Gasthof Schmidt-Papierer geladen. Vorsitzender Manfred Brunner konnte dazu eine Reihe von interessierten Heimat- und Familienforschern begrüßen. Referentin war Monika Beer-Helm aus Mitterteich.

Gerwig-Kreis-Vorsitzender Manfred Brunner bedankte sich bei der Referentin Monika Beer-Helm für die interessanten Ausführungen mit einem kleinen Geschenk. Bild: tml
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Bei den Ausführungen ging es zunächst darum, einem angehenden Familienforscher den Einstieg zu erleichtern und einen "roten Faden" aufzuzeigen und wie man sinnvollerweise beginnen könne, um alle relevanten Daten und Angaben über die einzelnen Vorfahren zu erforschen, zu sammeln und sie im nächsten Schritt in eine Datenbank einzugeben.

Wichtig sei dabei, die direkte Linie der Vorfahren mit dem sogenannten Kekule-System zu nummerieren und damit eine gewisse Ordnung zu erhalten. Bei den Kontakten mit den Behörden verwies die Referentin auf die Matrikel der Pfarrämter und auf die Register der Standesämter, welche in Bayern ab 1876 tätig geworden sind. Nach den Worten von Frau Beer-Helm gibt es auch noch weitere Quellen zur familienkundlichen Auswertung: Dazu gehören die Einwohner- und Häuserlisten im Gemeindearchiv, die Kataster, Grund- und Steuerbücher der Behörden sowie die förmlichen Notariatsurkunden. Weiter nannte die Expertin die Erforschung der Briefprotokolle in den Staatsarchiven, wobei für die Oberpfalz das Staatsarchiv Amberg zuständig ist. Außerdem könne man sich auch im Internet viele Einblicke verschaffen und mit genealogischen Gruppen in Kontakt treten, um schließlich einen weit verzweigten Stammbaum bzw. ein entsprechendes Ahnen-Blatt mit Dokumenten und Bildern der Vorfahren zu generieren.

Vorsitzender Manfred Brunner bedankte sich abschließend bei der Referentin mit einem kleinen Geschenk für die hilfreichen Ausführungen, Tipps und Hinweise.

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