Offenes Singen adventlich
Wer klopfet an

Beim letzten Offenen Singen in diesem Jahr war auch Nikolaus mit Begleitung dabei. Bild: kdi
Vermischtes
Waldsassen
14.12.2016
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Auch nach vier Jahren "Offenes Singen" ist das Interesse an diesem Sängertreffen ungebrochen. Siegfried Achatz, Mitorganisator und diesmal auch - stellvertretend für Josef Reindl - musikalischer Leiter der Runde, begrüßte die Sängerschar im gut gefüllten Maurus-Saal im klösterlichen Gästehaus St. Joseph. Zum Thema des Abends "Zur Krippe her kommet ..." hatte er Advents- und Weihnachtslieder ausgesucht. Mit dem dreistimmigen Kanon "Dona nobis pacem - gib uns deinen Frieden" gelang gleich ein stimmungsvoller Einstieg. Im folgenden Lied "Wenn's Winter wird mit Schnee und Eis", musikalisch und textlich gestaltet von den Haus-Musikanten Walter Pilsak und Dieter Kannenberg, war dann zu erfahren, wie in der gut geheizten Stube mit Hausmusik und Gesang ein Winterabend ablaufen könnte. "Oh Tannenbaum" und "Leise rieselt der Schnee" kündeten musikalisch die Weihnachtszeit an. Als dann aber bei "Lasst uns froh und munter sein" nach der Textzeile "... bald ist Nikolaus Abend da" dieser vor der Tür stand war die Überraschung groß. Mit passenden Verszeilen richtete St. Nikolaus, unterstützt von einem Weihnachtsengel, an Siegfried Achatz, Ludwig Spreitzer und die Musikanten Dieter Kannenberg und Walter Pilsak in launiger Weise Dankes- und Lobesworte. Selbstverständlich hatte er auch kleine Geschenke dabei so dass schließlich jeder Teilnehmer des Abends von ihm bedacht werden konnte. So verabschiedeten ihn die Sänger mit der Strophe "Niklaus ist ein guter Mann, dem man nicht genug danken kann".

Vorfreude aufs Fest

Mit der Herbergssuche "Wer klopfet an" wurde es wenig später weihnachtlich und "Morgen Kinder wird's was geben" kündete das kommende Fest an. "Es ist ein Ros entsprungen", "Vom Himmel hoch da komm ich her" und die Aufforderung "Kommet ihr Hirten" trugen weiter dazu bei. Mit dem österreichischen Weihnachtslied "Es wird scho glei dumpa" und dem "Andachts-Jodler" - er wurde zum ersten Mal 1830 in der Christmette in Sterzing/Südtirol gesungen - klang der Abend aus.

Siegfried Achatz und Ludwig Spreitzer verbanden ihre Weihnachts- und Neujahrswünsche mit dem Dank für die Treue zum Offenen Singen in den vergangenen Jahren.
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