Realschülerinnen im Geo-Zentrum
Zeugen der Erdgeschichte

Nach einer kurzen Einführung analysierten die Schülerinnen im Geo-Zentrum mitgebrachte Steine. Bild: exb
Vermischtes
Waldsassen
01.03.2018
47
0

Steine aus dem eigenen Garten werden plötzlich interessant. Die vermeintlich toten Gegenstände zeigen sogar geschmacklich Vielfalt.

Ein spannender Schulvormittag erwartete Schülerinnen der Mädchenrealschule im Geo-Labor an der KTB in Windischeschenbach. Im Vorfeld hatten sich die Fünftklässlerinnen im Fach Geografie damit beschäftigt, dass es Kräfte gibt, die die Erdoberfläche verändern. "Kräfte wirken von innen und außen auf das Relief ein, wodurch insgesamt verschiedene Landschaftsformen entstehen", heißt es dazu in der Pressemitteilung." Besonders interessant ist für die Schülerinnen dabei die Gestaltung des Heimatraumes.

Durch das Modul "Gesteinskunde" durften die Mädchen mitgebrachte Steine aus dem eigenen Garten im besten Wortsinn "unter die Lupe nehmen". Anhand einer Checkliste analysierten die Schülerinnen jeweils ihre Gesteine in Hinblick auf verschiedene Eigenschaften - Farbe, Minerale und deren Verteilung, Gefüge oder Schichtung. Die Frage nach dem Geschmack des mitgebrachten Gesteins überraschte die Kinder und führte zu schmunzelnden Gesichtern. Doch ein paar Mädchen testeten dann vorsichtig auch noch diesen Aspekt - und stellten verwundert fest: Selbst beim Geschmack gleicht kein Stein dem anderen.

Besonders erstaunt waren viele beim Anblick des auseinandergeschnittenen Gesteinsbrockens unterm Mikroskop. Dieser galt oft als vermeintlich eher unscheinbar, offenbarte aber plötzlich ein ganz anderes Bild. Am Ende des Moduls konnten die Schülerinnen nicht nur den ewigen Kreislauf der Gesteine beschreiben und erklären, sondern ordneten ihre Gesteine den Großgruppen im Gesteins-Kreislauf zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.