Realschule im Stiftland
Nachhaltigkeit statt Aktionismus

Nach der Übergabe der Urkunde (von links): Leitende Realschuldirektorin als Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger, Laudator Manuel Frank, Schulsprecher Julian Brandner , Philipp Landstorfer und Daniel Schwartling, Realschuldirektorin Kerstin Janke. Bild: hfz
Vermischtes
Waldsassen
19.12.2016
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Die Schülerzeitung RISS unter den besten bundesweit, die Verleihung der Europa-Urkunde oder der erste Platz beim Sportabzeichenwettbewerb: Hochkarätig und vielseitig sind die Aktionen und Erfolge außerhalb des Lehrplans an der Realschule im Stiftland.

Nun ist diese engagierte Arbeit erneut gewürdigt worden: Ministerialbeauftragte Maria Kinzinger zeichnete die Schule mit dem zweiten Preis für außerunterrichtliche Aktivitäten aller Realschulen in der Oberpfalz aus und überreichte eine Urkunde des Bayerischen Staatsministers für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Dr. Ludwig Spänle.

Realschuldirektorin Kerstin Janke lobte bei der Feier im Musiksaal das hoch engagierte Kollegium und betonte die Nachhaltigkeit anstelle von "Eintagsfliegen" und blindem Aktionismus in Bezug auf außerschulische Aktionen. In ihrer Rede rühmte Kinzinger der Pressemitteilung der Schule zufolge das herausragende Engagement an der Schule.

Die europäischen Werte

So biete der in besonderer Weise gelungene Artikel "Auf der Flucht" der Schülerzeitung RISS neben Sachinformationen auch Gelegenheit zum Hinterfragen der eigenen Haltung bezüglich europäischer Werte. Darüber hinaus zolle die Verleihung der Europa-Urkunde durch Staatsministerin Dr. Beate Merk den zielorientierten und nachhaltigen Sprachprojekten Anerkennung, die den Europagedanken für die Knabenrealschüler der Talentklassen konkret erlebbar machten. Dabei stelle der sukzessive und kontinuierliche Ausbau der Schulpartnerschaft mit der tschechischen Sprachschule in Karlsbad einen weiteren Meilenstein bei der erfolgreichen Förderung interkultureller Kompetenzen dar.

Herausragende Leistungen erbringt die Schule auch im sportlichen Bereich und belegte beim Sportabzeichenwettbewerb bayernweit den 1.Platz, qualifizierte sich für den Landesfinalwettbewerb in der Wettkampfform "Jugend trainiert für Olympia" und erzielte Platz 3 beim Landesfinale im Geräteturnen. "Jugendliche fit für das Leben zu machen, zählt zu den Aufgaben einer modernen Schule. Dabei kommt der Ernährung eine hohe Bedeutung zu", so Kinzinger. Im Rahmen des Profils "Gute Gesunde Schule" leisten die mittlerweile alljährlich stattfindenden Projekte "Smoothie - eine gesunde Energietankstelle" oder der Erwerb des "Trink dich fit!"-Passes einen unverzichtbaren Beitrag für ein gesundes Leben.

Leistung muss stimmen

Manuel Frank ergänzte in seiner Laudatio die Liste um ein "Schulsani-Team", die Feuerwehr AG, ein Stil- und Etikette-Seminar, die Erstellung einer schuleigenen Krippe und das Projekt Möbelbau, ein Mentalcoach-Training, das Kunstprojekt Steinzeit, die CNC- und C-Programmierung sowie zahlreiche musische und sportliche Aktivitäten. Realschuldirektorin Janke bedankte sich für die Auszeichnung und verwies gleichzeitig auf die Leistung der Schüler. "Auch sie muss stimmen!" Die Abschlussergebnisse der vergangenen Jahre würden sich regional und oberpfalzweit abheben und teils über dem Bayern-Schnitt liegen. Bürgermeister Sommer rückte den "Lebens-Wert" außerschulischer Aktionen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. "Sie sind es, die das Schulleben lebendig machen und vor Langeweile bewahren. Daran erinnert man sich viele Jahre nach dem Schulabschluss noch", so Sommer.

Unter Leitung von Musiklehrerin Katrin Weiß gestaltete das Bläserensemble die Feierstunde. Ein Imbiss, den die Fachschaft Haushalt und Ernährung vorbereitet hatte, rundete den Festakt ab.
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