14.01.2018 - 17:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Realschule im Stiftland überreicht Erlös des Adventsbasars Hilfe zur Selbsthilfe geben

Die Realschule im Stiftland unterstützt erneut Hilfsaktionen. Den Erlös des Adventsbasars - insgesamt 2400 Euro - überreichen die Klassensprecher der fünften Klassen an drei Hilfsaktionen aus dem Landkreis Tirschenreuth.

Spendenübergabe an der Realschule im Stiftland: Im Bild die Klassensprecher der beiden fünften Klassen mit (von links) Edith Lippert, Realschuldirektorin Kerstin Janke, Dr. Annemarie Schraml, Geroldine Ondrusek und Tobias Heindl. Bild: exb
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Schulleiterin Kerstin Janke begrüßte Edith Lippert von der Aktion "Lichtblicke", Geroldine Ondrusek und Tobias Heindl von der Aktion "Solidarität" und Dr. Annemarie Schraml von der Aktion "Feuerkinder". Über zwei Unterrichtsstunden hinweg erfuhren die Schüler viel über die Arbeitsfelder der Organisationen und nahmen deren Dankesworte entgegen. "Lichtblicke"-Schirmherrin Edith Lippert erläuterte den Schülern, dass diese Hilfsaktion von Oberpfalz-Medien ins Leben gerufen wurde, um Bedürftigen aus dem Landkreis schnell, unbürokratisch und zielorientiert helfen zu können. Dabei bleibe die Spende im Landkreis und es fließe nie Bargeld direkt an die Bedürftigen, stellte Lippert heraus. Nach einer eingehenden Bedarfsprüfung würden Gutscheine für benötigte Sachleistungen ausgestellt oder die Rechnungen direkt beglichen. Viel zu erzählen hatte Geroldine Ondrusek über die seit über 40 Jahren bestehende Aktion "Solidarität", die Pater Danko in Ruanda unterstützt. Eindrucksvoll berichtete Ondrusek von den dortigen Lebensverhältnissen in einfachen Lehmhütten ohne Strom, die vereinzelt auf Erhebungen in sehr hügeligem Land stehen und nur über Trampelpfade erreichbar seien. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe seien daher beispielsweise alte Nähmaschinen und einfache Werkzeuge für die Arbeit im Haus und auf dem Feld vonnöten. "Ein großes Ziel ist es, den Kindern den Schulbesuch und eine Berufsausbildung zu ermöglichen", betonte Ondrusek und lobte die Realschule im Stiftland für ihre nunmehr 20-jährige Unterstützung eines "Patenkindes" in Ruanda. Tobias Heindl veranschaulichte die Arbeit der Aktion "Solidarität" mit Fotos von seinem letzten Besuch in Ruanda. Auch Dr. Annemarie Schraml würdigte die wiederkehrenden Zuwendungen seitens der Schule. Sie verstand es geschickt, den Schülern die Notwendigkeit der OP-Einsätze und die damit wiedererlangte Lebensqualität der betroffenen Kinder und Jugendlichen zu veranschaulichen. Auch mit Hilfe der Schulspende würden diese jungen Menschen wieder in die Lage versetzt, eine Schule besuchen zu können und ein selbstbestimmtes Leben zu führen, erklärte Schraml.

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