12.04.2017 - 20:00 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum: Erste Kuratoriumssitzung mit Johanna Härtl Alles aus einer Hand

(pz) "Es war eine Fügung", sagte Bernd Sommer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands, als er beim Treffen des Kuratoriums der Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum Abtei Waldsassen Johanna Härtl vorstellte. Deutlich wurde dabei auch, dass die Nachfolgerin von Ferdinand Sperber und Michael Selinger ein enormes Tempo vorlegt, wie auch Sommer meinte. "Alles aus einer Hand", skizzierte Sommer die Tätigkeit von Johanna Härtl in Personalunion als Leiterin der Geschäftsstelle der Stiftung und als Leiterin der Umweltstation. Die dadurch eingesparten Kosten könnten anderweitig verwendet werden - etwa in personelle Verstärkung in der Verwaltung und im Garten.

von Paul Zrenner Kontakt Profil

Matschige Zufahrt

Bewährte Angebote wolle sie weiter entwickeln, sagte Johanna Härtl in ihrer kurzen Vorstellung und verwies auf einige nötige Veränderungen. Der Haupt-Zufahrtsweg sei bei längerem Regen zu matschig; außerdem sei für das Kneippbecken ein Abfluss erforderlich und beim Wasserspielplatz hinterm Gartenschulhaus solle ein Brunnen errichtet werden.

Imkerei grenzenlos

In Zusammenarbeit mit den Arbeitskreisen solle auf Vorhandenes aufgebaut werden, erklärte die Geschäftsführerin und Umweltstations-Leiterin. Zurzeit würden die verschiedenen Angebote bewertet. "Nach meiner Auffassung müssen wir uns auf bestimmte Bereiche konzentrieren." Dazu gehöre die Imkerei; es sei dazu ein grenzüberschreitendes Projekt vorgesehen. Über Newsletter soll über die Arbeit in der Umweltstation informiert werden, hieß es. Bei den Berichten aus den Arbeitskreisen informierte Ludwig Spreitzer (Kultur/Musik) über die demnächst geplanten Veranstaltungen zum Welttag des Buches und über die große Ausstellung im Kloster (wir berichteten). Landrat a. D. Karl Haberkorn (Natur/Umwelt) berichtete davon, dass das Jobcenter beim Personal im Naturerlebnisgarten eine hohe Vermittlungsquote erzielt habe. "Ich hoffe, dass das weiterhin so funktioniert." Bemühungen, wonach Mittel für sogenannte "Anleiter" für die Arbeiten im Garten gefördert werden könnten, seien bislang erfolglos gewesen.

"Papier ist geduldig"

Äbtissin Laetitia Fech verwies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Umweltstation. Das Potenzial ist aber nach Einschätzung der Äbtissin noch nicht ausgeschöpft. "Papier ist geduldig", sagte Ludwig Meier. Der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in der Oberpfalz a. D. riet dazu, nach der Aussendung der Info-Broschüren im Herbst an die Schulen zur Erinnerung eine E-Mail zu schicken und auf das Angebot aufmerksam zu machen. Ludwig Meier sowie Rainer Fischer sind für weitere vier Jahre ins Kuratorium berufen worden.

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