04.02.2018 - 20:00 Uhr
Waldsassen

Wagenbau im kalten Wasser

Es ist keine Überraschung, dass die in Facebook kursierende "Kaltwasser-Challenge" auch den Schlüsselclub Münchenreuth erreicht hat. Die Narren sehen sich als Auslöser der Aktion und drohen mit besonderen Konsequenzen, sollten die von ihnen Nominierten kneifen.

In bester Stimmung zeigten sich die Verantwortlichen des Schlüsselclubs Münchenreuth beim Kaltwassergrillen. Bild: exb
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Münchenreuth. "Der Schlüsselclub steht nun beim Wagenbau im kalten Wasser und werkelt so an den Faschingswagen", heißt es in einer Pressemitteilung. Man wolle ja nicht die Wette verlieren und 30 Liter Bier und eine Brotzeit an die Herausforderer von der Pleußener Feuerwehr spenden. Letztere hatte den Schlüsselclub nominiert. Die Narren nahmen natürlich an und drehten ein Video von ihrer Kaltwassergrillaktion. Zu sehen ist es auf der Facebook-Seite des Schlüsselclubs.

"Schuld sind wir ja selbst, als wir 2014 mit einer Schlammschlacht in den Pfarrteichen von Münchenreuth so etwas ausgelöst hatten", heißt es vonseiten des Schlüsselclubs. "Dabei hatten wir uns für ein Foto zum damaligen Faschingsmotto für eine ,Kaltwasser-Schlamm-Challenge' im kalten Wasser getroffen. Dieser Trend setzte sich über Russland und Amerika fort. Auf der Reise wurde der Schlamm durch das Grillen ersetzt. Kein Wunder also, dass dies irgendwann auch wieder zu uns zurückkommt." Sinn und Zweck des Ganzen dürfe man natürlich nicht hinterfragen - wie so manches in der närrischen Zeit. "Die Kombination des unsinnigen Kaltwassergrillens mit einer karitativen Tat hat uns als Narren natürlich auch gefallen", betonen die Verantwortlichen des Vereins. "Wir werden daher am Faschingsdienstag bei der Büttenrede auf dem Dorfplatz eine Spende für einen guten Zweck übergeben."

Nominiert fürs Kaltwassergrillen hat der Schlüsselclub nun den Bärnauer Stadtrat, die Waldsassener Bürgeraktion "Mitmachen lohnt - Echte Umgehung" und die Faschingsgesellschaft "Rosamunde" Mähring. Diese haben nun Zeit, bis zum Faschingsdienstag eine ähnliche Aktion durchzuführen. "Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Verantwortlichen und Oberhäupter dieser drei Institutionen als Hauptdarsteller für das Eingraben von Prinz Karneval am Faschingsdienstag um 24 Uhr beim Kehraus herangezogen."

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