06.03.2018 - 11:28 Uhr
Waldsassen

Wasserwacht und Feuerwehr testen bei gemeinsamer Übung die praktikabelsten Einsatzmittel Aufblasbarer Eisretter und Drehleiter

Eine Eisrettungsübung veranstaltete die Wasserwacht-Ortsgruppe gemeinsam mit der Feuerwehr Waldsassen. Bei der Aktion am Freitagabend in der Parkanlage Schwanenwiese führten Wasserwacht-Einsatzleiter Gerald Riederer und Feuerwehr-Kommandanten Tobias Tippmann Regie.

Bei der gemeinsamen Einsatzübung der Wasserwacht und der Feuerwehr sind die praktikabelsten Einsatzmittel ausprobiert worden. Dabei ist auch die Drehleiter zum Schwanenwiesenteich ausgerückt. Bild: exb
von Externer BeitragProfil

"Die Übung wurde durchgeführt, um die Möglichkeiten des jeweils anderen kennenzulernen und für den Notfall bereit zu sein", heißt es dazu in der Pressemitteilung. Wasserwacht und Feuerwehr erprobten verschiedene Möglichkeiten, die Person aus dem Eis zu holen. Als praktikabelstes Einsatzmittel der Wasserwacht stellte sich der aufblasbare Eisretter heraus. Zuletzt wurde versucht, den eingebrochenen Personen mit der Drehleiter an Land zu bringen. Bei einer gemeinsamen Einsatznachbesprechung wurden die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden erörtert. Beide Organisationen fanden die Übung sehr lehrreich.

Wasserwacht wie Feuerwehr warnen in diesem Zusammenhang die Bevölkerung ausdrücklich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer. "Wenn Sie die Dicke der Eisdecke falsch einschätzen und einbrechen, sind Sie in großer Gefahr", heißt es in der Pressemitteilung der Lebensretter: "Ihr Körper kühlt sehr schnell aus und Sie können sich nicht lange am Eisrand halten, da Ihnen mit der Zeit die Kraft ausgeht." Im schlimmsten Fall könne dies zum Ertrinkungstod führen.

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