27.12.2016 - 02:10 Uhr
WaldsassenOberpfalz

Wie was bewegen?

Ganz im Zeichen der Demokratie standen vor den Ferien vier Unterrichtseinheiten an der Mädchenrealschule Waldsassen. Dabei lernten die Zehntklässlerinnen, wie sich jede politisch einbringen kann.

Im Rahmen einer "Woche der Demokratie" kamen mehrere Gastredner an die Mädchenrealschule, darunter auch Bundeswehr-Jugendoffizier Peter Winkler (stehend, links). Bild: hfz
von Redaktion OnetzProfil

Hintergrund für die "Woche der Demokratie" im Sozialkundeunterricht war der 70. Jahrestag der Annahme der Bayerischen Verfassung und der ersten demokratischen Landtagswahlen nach dem Zweiten Weltkrieg. Dazu waren einige Referenten eingeladen.

Als erster Gast kam MdB Albert Rupprecht an die Schule. Er gab einen Einblick in die tägliche Arbeit eines Parlamentariers und die Arbeitsweise einer Volksvertretung. Weiter wurden verschiedene Fragen thematisiert, etwa "Was ist für mich Europa?".

Eine "Demokratiewerkstatt" in zwei Teilen hatte Christine Ponader vom "Netzwerk Inklusion Landkreis Tirschenreuth" organisiert. In der "Demokratiewerkstatt I - Schnellkurs Politik" stellte Studiendirektor a. D. Friedrich Wölfl mit Beispielen aus dem Alltagsleben die Frage "Hat das mit Politik zu tun?" und brachte den Schülerinnen politische Zusammenhänge näher. Im Mittelpunkt standen Fragen wie "Wo und wie kann ich mitreden?", "Wie kann ich was bewegen?" und "Was kann ich in meiner Stadt, in meinem Landkreis, in Deutschland und Europa tun?" In der "Demokratiewerkstatt II ging es darum, wie man rechtsextremen Parolen widersprechen kann. Arno Speiser von der Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus zeigte gängige Vorurteile auf und lieferte Argumente, mit denen man diesen fundiert und sachlich begegnen kann. Die Hauptfrage lautete: "Wie gehe ich mit ausländerfeindlichen Aussagen um, die mir nicht nur am Stammtisch begegnen?"

Bundeswehr-Jugendoffizier Peter Winkler befasste sich mit aktuellen Krisenherden und stellte unter anderem die Irak-Syrien-Problematik und die deutsche Sicherheitspolitik vor. Zur Sprache kamen dabei die Aufgabenfelder der Bundeswehr, aber auch die Auswirkungen des "Arabischen Frühlings" mit dem Konflikt in Syrien und der Flüchtlingssituation.

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