Willi Pröls trägt seit sechs Jahrzehnten Heilige Nacht vor
Seltenes Jubiläum

Willi Pröls trägt die "Heilige Nacht" von Ludwig Thoma gestenreich, authentisch und vor allen Dingen auswendig vor - seit mittlerweile 60 Jahren. Bild: kro
Vermischtes
Waldsassen
23.12.2016
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Der gebürtige Landshuter Willi Pröls trat am 1. Januar 1955 bei der Baufirma Kassecker seine Arbeitsstelle an. Zu Weihnachten 1956, also genau vor 60 Jahren trug er beim "Papierer" zum ersten Mal die Heilige Nacht von Ludwig Thoma vor - damals wie heute absolut frei, ohne vorzulesen. Damit ist Pröls neben dem von Radio- und Fernsehen bekannten Enrico de Paruta einer der Wenigen, die diese legendäre Weihnachtsgeschichte pointiert interpretieren können.

Immer wieder bewegend

Vor 100 Jahren, im Jahr 1916, hat Ludwig Thoma die Heilige Nacht geschrieben - in den Kriegswirren war die Geschichte für die Kinder gedacht, die so vieles mitmachen mussten. Willi Pröls' Vater kannte Ludwig Thoma, ebenfalls ein gebürtiger Landshuter, noch persönlich. Auch er trug damals schon diese Weihnachtsgeschichte vor. Willi Pröls hat diese Weihnachtsgeschichte in den vergangenen Jahrzehnten geradezu perfektioniert, seine Interpretation der Weihnachtsgeschichte ist ein Genuss - faszinierend, amüsant und doch immer wieder bewegend.

Dabei stellt Pröls fest: "Ob vor 1000 Leuten in Weiden oder vor rund 60 Personen beim Bruischütz. In Waldsassen ist es doch am schönsten", so seine lächelnde Feststellung. Tausende Euro hat er mit der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma schon für die "Aktion Lichtblicke" im Landkreis Tirschenreuth "erwirtschaftet".
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