Amt für Ländliche Entwicklung organisiert Erkundungstour mit hochrangigen Richtern
Juristen inspizieren Waldthurn

Bild (fvo) Georg Schmidbauer (Zweiter von rechts) beeindruckte mit seinem kurzweiligen Vortrag über die älteste Marienwallfahrt und die renovierte Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Heiligen Berg der Oberpfalz
Freizeit
Waldthurn
13.09.2017
161
0

Wann bietet sich schon die Möglichkeit, hochrangigen Juristen der Ämter für Ländliche Entwicklung des Landwirtschaftsministeriums die Marktgemeinde zu zeigen? Das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) in Tirschenreuth hatte diesen Besuch eingefädelt.

Bürgermeister Josef Beimler präsentierte den Juristen im Beisein von Georg Braunreuther, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft vom Tirschenreuther ALE, auf "gut oberpfälzisch" seine Gemeinde von ihrer schönsten Seite. Vertreten waren hochrangige Richter des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, Juristen vom Landwirtschaftsministerium, aus den ALEs der einzelnen bayerischen Regierungsbezirke sowie aus Hessen und Sachsen.

Beimler stellte den Gästen die Strukturen der Kommune samt neuen Rathaus und Heimatmuseum vor. Die Verantwortlichen haben auch ein neues Bildungszentrum geschaffen, das unter dem Motto "Kurze Wege für kurze Beine" steht. Marktrat Hubert Stahl erläuterte die Dorferneuerung Albersrieth, zeigte den Besuchern den Dorftreff und erläuterte die Pflanzenkläranlage samt Kanalisation, die die Dorfbewohner vor über 20 Jahren gebaut haben.

Gelebte Integration und Inklusion zeigte der Leiter des Rehazentrums, Matthias Warken. Stefan Hammerl stellte das Gesundheitszentrum, ein Gemeinschaftsprojekt von Marktplatz der Generationen und Dorferneuerung, vor. Den Schlusspunkt setzte Gemeindeheimatpfleger Georg Schmidbauer. Er referierte auf dem Fahrenberg über die älteste Marienwallfahrt und die renovierte Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung.

Eine besondere Überraschung hatten dritter Bürgermeister Hans-Peter Reil, dessen Tochter Hannah und Alexandra Jaworski parat. Begleitet von Schmidbauer an der Orgel sangen sie unter anderem das von Pfarrer Joseph Greil ins Deutsche übersetzte "O Maria, Mutter mein".
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.