Diskussion über "Heimatkundlichen Arbeitskreis
Kultur stärker fördern

Freizeit
Waldthurn
13.04.2018
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Bei der Erstellung der Festschrift zum Heimatfest der Gemeinde entstand die Idee: Der Oberbernriether Heimatexperte Georg Schmidbauer hatte ins Rathaus eingeladen. 15 Frauen und Männer waren in den Saal gekommen, um über die Gründung eines "Heimatkundlichen Arbeitskreises Waldthurn" zu beraten.

Josef Forster gab hierzu Tipps. In Waldthurn gebe es ein großes heimatkundliches Feld zu "beackern". Ausgiebig wurde über Räume und Liegenschaften des zukünftigen Kreises beraten.

Ohne ein festes Zuhause mit Lagerungsmöglichkeiten und medialen Einrichtungen sei eine Heimatforschung nicht möglich, meinte Forster. Der Keller des ehemaligen Schwesternheims sei auf keinen Fall eine Lösung. "Die Gemeinde sollte der Kultur eine andere Wertigkeit zugestehen." Um in Archiven stöbern zu können, müssten sich die Interessierten einarbeiten und die altdeutsche Schrift lernen.

Dazu wolle sich der Verein am Mittwoch, 2. Mai, um 19 Uhr wieder im Rathaus treffen. Alle Interessenten und Inhaber alter Briefe, Schriftstücke und Karten mit der alten Schrift sind eingeladen, um sich die Stücke in die lateinische Schreibschrift unter Anleitung von Forster zu übersetzen. An diesem Abend wird auch über die weitere Vorgehensweise beraten.
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