04.05.2017 - 15:34 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Feuerwehr Bernrieth mit besonderem Einsatz: Restaurierung im Kleinformat

Wenn am 18. Juni zum Heimatfest in Waldthurn der historische Festzug startet, wird die Feuerwehr Bernrieth mit einem Hingucker vertreten sein. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Andy Gmeiner (Dritter von rechts) und seine Feuerwehrtruppe arbeiten seit Wochen am Modell der Fahrenberger Wallfahrtskirche. Detailgenauigkeit ist dabei angesagt. Bild: fvo
von Franz VölklProfil

Oberbernrieth. (fvo) Die Restaurierung der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung ist sowohl außen als auch innen seit September 2016 abgeschlossen. Vor 25 Jahren hatte die Feuerwehr Bernrieth und hier speziell Josef Müller, Josef Feiler, Hans Feiler senior und Johann Prem anlässlich des damaligen Waldthurner Heimatfestes die Idee, die Wallfahrtskirche im Kleinformat zu bauen.

Seit dieser Zeit stand das Modell einsam und verlassen in der Buchbergerhalle, und so kam es auch etwas in die Jahre. Anlässlich der 800-Jahrfeier in Waldthurn hatten die Feuerwehrmänner um Andy Gmeiner als "Chefrestaurator" und Konstrukteur nun den Einfall, den Nachbau der Kirche in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

So wurde das Modell, das aus Sperrholzplatten erstellt ist, neu gestrichen, die Fenster und auch Fensterbretter erneuert. Das Dach wurde neu aufgebracht und der Turm restauriert. Das Originalgeläut der Wallfahrtskirche wird aufgenommen und per CD-Player im Inneren der verkleinerten Kirche gespielt. Selbstverständlich wollen die Bernriether ihre kleine Wallfahrtskirche samt Friedensmadonna, die im Maßstab 1:10 gefertigt wurde, beim Festzug am Sonntag, 18. Juni, in Waldthurn der Öffentlichkeit zeigen. Das Gotteshausmodell wird fest auf einen Wagen, der speziell für diesen Anlass zusammengeschweißt wurde, installiert. Verkehrssicher kann das Gefährt auf den Straßen bewegt werden und passt haargenau in das alte Feuerwehrhaus, in dem das Modell aufbewahrt wird. Auch an die Außenanlagen haben die Konstrukteure gedacht und das Kirchenumfeld zusätzlich neu angelegt. "Wir haben bestimmt mindestens 15 bis 20 Abende mit jeweils bis zu acht Mann am Modell und am Wagen gearbeitet", erklärte Gmeiner.

 

 

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