13.02.2018 - 20:00 Uhr
Waldthurn

Karl Greiner feiert 90. Geburtstag Viele Glückwünsche für "Weber-Karl"

Karl Greiner (Sechster von rechts) feiert mit Familie, Abordnungen und Vereinen 90. Geburtstag. Bild: fvo
von Franz VölklProfil

Spielberg. Die Vitalität von Karl Greiner ist beeindruckend. Der Seniorchef und Gründer der Zimmerei Greiner feierte 90. Geburtstag. Obwohl er mittlerweile die Verantwortung für das Geschäft an seine Söhne Albert und Karl übergeben hat, ist das Interesse an seiner Firma in keiner Weise gesunken.

"Anstatt es sich im Wohnzimmersessel gemütlich zu machen, sitzt Papa auch heute noch tagtäglich auf dem Rundholzsortierwagen", erklärte Tochter Agnes Wagner bei der Geburtstagsfeier beim Zirlwirt in Erpetshof. Dabei gratulierte die Spielberger Dorfgemeinschaft und seine Familie. Die Töchter Christina , Elisabeth , Renate , Agnes und die Söhne Karl, Albert und Josef gratulierten genauso wie die 14 Enkel.

Nicht fehlen durfte seine Ehefrau Agnes, die er am 26. April 1960 auf dem Fahrenberg heiratete. Der Bruder der damaligen Braut, Josef Gmeiner, vermählte das Paar, der damalige Lennesriether Bürgermeister Josef Frischholz traute das Paar.

Geboren wurde Greiner als einziger Bub von sechs Kindern in Spielberg, wo er auch zur Schule ging. Mit 14 Jahren lernte er das Zimmererhandwerk. Im Oktober 1944 wurde er in die Kriegswirren hineingezogen und landete schließlich wegen einer Augenkrankheit in Erfurt/Thüringen. So geriet Greiner im Lazarett in amerikanische Gefangenschaft und durfte erst Ende Juni 1945 wieder nach Hause. Ab 1952 baute er seine eigene Zimmerei mit Sägewerk Schritt für Schritt auf.

Der Obermeister der Zimmererinnung Nordoberpfalz, Albert Schuller aus Wiesau, gratulierte ebenso wie Bürgermeister Josef Beimler , Pfarrer Norbert Götz und Angela Wittmann vom Pfarrgemeinderat. Große Abordnungen der Feuerwehr Spielberg, der Tell-Schützen Spielberg, des OWV Waldthurn, der Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft, des CSU-Ortsverbands und der Marianischen Männerkongregation gratulierten ihrem "Weber-Karl", der teilweise mehr als 70 Jahre Mitglied in den verschiedenen Vereinen ist.

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