Neuwahlen in Jahreshauptversammlung
FSV weiter gut aufgestellt

Die Mitglieder des FSV Waldthurn setzen bei der Führungsriege um Vorsitzenden Peter Sollfrank (vorne, Zweiter von rechts) auf Kontinuität. Aber es gibt auch einige neue Gesichter im Gremium. Bild: fvo
Freizeit
Waldthurn
26.03.2018
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Die erste Mannschaft des FSV Waldthurn kämpft derzeit um den Klassenerhalt. "Wir müssen an einem Strang ziehen und den Fußball und das Training in den Vordergrund stellen", fordert Abteilungsleiter Josef Götz.

"Ich bin gerne euer Vorsitzender", sagte Peter Sollfrank in der Jahreshauptversammlung des FSV am Samstag im Sportheim. Trotz Tabellenschieflage des Aushängeschilds, der ersten Mannschaft, sei im Verein alles im Lot. Einen erheblichen Anteil daran hat die Führungsriege um Sollfrank und die beiden Stellvertreter Josef Gollwitzer und Hubert Pühler. Daher war es nicht verwunderlich, dass bei den Neuwahlen dieses zuverlässige Dreigestirn für weitere zwei Jahre in den Ämtern bestätigt wurde.

Claudia Bergler erledigt die schriftlichen Arbeiten. Kassenchef bleibt Thomas Graf. Er freute sich, dass ein im September 2016 aufgenommenes Darlehen in Höhe von 15 000 Euro für den Anbau des Sportheims nun schon wieder getilgt sei. Durch viel Eigenleistung und Zuschuss des BLSV sei dies möglich gewesen. "Wir sind schuldenfrei."

Durch die Tilgung habe man 61,62 Euro erwirtschaftet. "So können wir uns in 50 Jahren vielleicht einen Kunstrasenplatz leisten", scherzte Graf. Beisitzer sind Josef Götz, Josef Arnold, Hans-Jürgen Bergler, Thomas Bergmann, Daniel Bergmann (neu), Gerhard Feslmeier, Christoph Käs, Reinhard Stark, Michael Schön und Max Stark. Gerhard Pankotsch und Martin Ertl (neu) prüfen die Kasse. Sollfrank zog für den 370 Mitglieder starken Verein Bilanz. Derzeit befinden sich neun Mannschaften im Spielbetrieb. Davon sechs Jugendteams, eine erste und zweite Mannschaft sowie das AH-Team. Neu wurde eine Bambini-Gruppe ins Leben gerufen. Junge Fußballer ab fünf Jahren jagen dabei unter Aufsicht von Jan Hauser hinter dem runden Leder her. Vor zwei Jahren hat Roman Klos die Jugendabteilung übernommen. Sollfrank sprach die prekäre Tabellensituation der ersten Mannschaft an. Die Handschrift von Martin Reil sei in der von ihm betreuten Reserve zu sehen, ein vorderer Tabellenplatz das Ergebnis. Manfred Albrecht, Matthias Scheck, Anna-Lena Bojer und Nadine Kreuzer seien eine ideale Ergänzung für den Trainerstab.

Nach dem Sportheimanbau fehlt noch der letzte Anstrich und das Pflaster rundherum. Heuer soll das "rot-weiße Schmuckstück" eingeweiht werden. Lothar Schön kümmert sich um saubere Trikots, Willi Schreiner achtet auf saubere Kabinen und Horst Meindl ist noch in dieser Saison Linienrichter und kümmert sich um die Pflege des Gedenksteins. Mit 150 Arbeitsstunden für die Platzpflege legte sich auch Josef Gollwitzer wieder mächtig ins Zeug. Abteilungsleiter Götz erläuterte die Lage der beiden Erwachsenenteams. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt für die "Erste" fünf und zum rettenden elften Rang sechs Punkte.

Jugendleiter Roman Klos berichtete, dass man in der Saison 2017/2018 zur bisherigen Spielgemeinschaft mit der DJK Neukirchen zu St. Christoph zusätzlich mit den TSV Pleystein die Spielgemeinschaft Fahrenberg ins Leben gerufen habe. Grund dafür war, dass die geburtenschwachen Jahrgänge nun zum Tragen kommen.

Somit konnten alle Jugendklassen in den Spielbetrieb gehen. Teilweise seien pro Altersgruppe mehrere Teams im Spiel. Aus Neukirchen und Waldthurn seien in der SG Fahrenberg derzeit in allen Klassen etwa 55 Spieler im Einsatz.

Wie ein roter Faden zog sich durch die Berichte der Jugendtrainer und -betreuer, dass aus den ehemaligen Kontrahenten mittlerweile echte Partner und Freunde geworden sind. Sämtliche Sprecher lobten dabei die unkomplizierte und engagierte Art des neuen Partnervereins aus Pleystein. "Die SG Fahrenberg ist klasse."

Bürgermeister Josef Beimler freute sich, dass bei einem der größten Vereine in der Marktgemeinde "alles rund läuft". Gerade die Jugend sei beim FSV gut aufgehoben und dass man einen Vorsitzenden in seiner Schaffenskraft bremsen müsse, sei auch nicht alltäglich.
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