10.04.2018 - 20:00 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Ehrungen, Neuaufnahmen und Delegiertenwahl bei der SPD Gute Entwicklung im Ortsverein

Eine durchaus erfreuliche Mitteilung gibt es gleich zu Beginn: Die Mitgliederzahl der Waldthurner SPD ist von 29 auf 33 gewachsen.

Helmut Luckhardt (40 Jahre), Ingrid Kraus und Michael Weig (beide 30 Jahre) nehmen ihre Ehrungen persönlich von Vorsitzendem Martin Troidl (rechts) entgegen. Neuzugang Gabriele Reil (hinten, Zweite von links) bekommt das Parteibuch überreicht. Bild: fla
von Tanja PflaumProfil

Bevor SPD-Vorsitzender Martin Troidl mit der Jahreshauptversammlung startete, gab es für die Mitglieder eine Brotzeit. Damit bedanken sich die drei Markträte für die Unterstützung während des Jahres. Als besonderen Höhepunkt 2017 bezeichnete der Vorsitzende das Heimatfest. Zum Ferienprogramm Anfang September waren einige Kinder mehr als sonst gekommen. Auch in diesem Jahr stehen schon Aktivitäten im Terminkalender. So ist der SPD-Ortsverein beim Bürgerfest wieder mit seinem Wurfstand am Start und auch das Ferienprogramm ist bereits fest eingeplant. Für die Landtagswahlen im Herbst bat Troidl bereits jetzt um Unterstützung.

"Die Arbeit innerhalb der Fraktion funktioniert sehr gut", betonte der Vorsitzende. Auch die Zusammenarbeit mit den Marktrats-Kollegen ist immer sachlich und fair. Troidl griff verschiedene Themen der Gemeinde auf. So ist bei den Baugebieten "Hirmersbühl" und "Am Badeweiher" die "Baureife" fast erreicht. "Vielleicht wirken die neuen Baugebiete etwas gegen den Bevölkerungsschwund in Waldthurn", hoffte Troidl. Weiter zählte er verschiedene Maßnahmen der Dorferneuerung auf.

Badeweiher ein Thema

Die größte Herausforderung bis 2020 sieht er in der energetischen Sanierung des Lobkowitz-Schlosses. "Meiner Meinung nach darf auch die Umgestaltung des Badeweihers nicht vergessen werden", so Troidl. Stefan Grünauer wollte wissen, ob der Marktplatz ganz aus der Dorferneuerung "raus ist". Der Vorsitzende versicherte, dass der Marktplatz schon noch ein Thema sei, aber aufgrund einiger noch zu klärender Punkte nach hinten geschoben wurde.

Kassier Stefan Grünauer verlas einen, laut eigener Aussage überschaubaren Kassenbericht. Der Bestand entwickelte sich positiv, so dass ein kleines finanzielles Polster geschaffen werden konnte. Rainer Sollfrank leitete im Anschluss die Wahl der Delegierten zur Unterbezirk-Europakonferenz für die Europawahl 2019. Zum Delegierten wurde Stefan Grünauer, zu seinem Stellvertreter Martin Troidl gewählt.

40 Jahre halten Helmut Luckhardt, Roland Scheck, Edwin Zwack und Johannes Sollfrank der SPD die Treue. Ilona Ernst ist seit 25 Jahren dabei. "Wir haben im Vorstand beschlossen, auch die 30-jährige Mitgliedschaft zu ehren", erklärte Troidl, obwohl dies bei der SPD nicht üblich sei. Den sozialen Gedanken vertreten seit 30 Jahren Ingrid Kraus, Michael Weig und Wolfgang Kraus. Gabriele Reil, Gerhard Kirsch und Dirk Schmidt sind der Partei im vergangenen Jahr beigetreten.

Dritter Bürgermeister Hans-Peter Reil lobte die gute Entwicklung im Ortsverein und dankte seinen Marktratskollegen für die gute Zusammenarbeit. "Die SPD hat in der Marktgemeinde einen guten Stellenwert", merkte Reil an. Manchmal dauere es zwar einige Zeit, bis Punkte, die bereits aus den Reihen der SPD vorgeschlagen wurden, umgesetzt werden. "Aber sie werden umgesetzt." Damit spielte Reil auf die geplanten Begrüßungsgeschenke für Neugeborene an. Dies wurde bereits vor einigen Jahren vom damaligen Marktrat Stefan Grünauer vorgeschlagen. Auch die Zukunft berge viele Punkte, die bearbeitet werden müssten, merkte Reil an. Sein Fazit lautet: "Es ist schön, wenn man die Marktgemeinde mitgestalten kann."

Fahrt zum Jagdgeschwader

Beim Punkt "Wünsche und Anträge" hatte Rainer Sollfrank ein besonderes Angebot im Gepäck. Er plant im August eine Fahrt zum "Jagdgeschwader 74" mit Besichtigung des Eurofighters. Außerdem hatte er Fotoalben mit Aktivitäten aus den Jahren 1988 bis 1995/96 zusammengestellt und zur Ansicht mitgebracht.

Harald Zosel schlug vor, das Straßenfest, das im vergangenen Jahr wegen des Heimatfestes nicht stattfand, wieder aufzugreifen. Hier beschloss die Versammlung, das Fest im August aufzuziehen. Abschließend erinnerte Troidl an das Glücksschießen des Waldthurner Schützenvereins und forderte die SPD-Mitglieder auf, die restlichen Termine zur Teilnahme wahrzunehmen.

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